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Apples faltbares iPhone: Viel Innovation, wohl aber auch einige Abstriche
von Benjamin Mamerow
25. Aug. 2026 |
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Die Gerüchteküche brodelt schon seit Monaten, doch jetzt scheint es dann doch etwas konkreter zu werden: Apple steht offenbar kurz davor, sein erstes klappbares iPhone zu präsentieren. Vieles spricht dafür, dass das Gerät unter dem Namen „iPhone Ultra“ auf den Markt kommen wird. Wer sich das Ding aber leisten will, muss tief in die Tasche greifen: Berichten zufolge dürfte der Preis bei über 2.000 US-Dollar liegen. Und wer glaubt, für so viel Geld gäbe es die volle Ausstattung obendrauf, der wird laut aktuellen Leaks und Insider-Infos enttäuscht.
Bei der Kamera zum Beispiel wird offenbar gespart. Statt der drei Linsen, die man von den Pro-Modellen kennt, soll das Ultra nur mit zwei Objektiven auskommen – einer Hauptkamera mit 48 Megapixel und einem Ultraweitwinkel, ebenfalls mit 48 Megapixel. Ein echtes Teleobjektiv für optischen Zoom fehlt angeblich komplett. Damit landet das Kamerasystem eher auf dem Niveau der Basismodelle, was für ein Gerät dieser Preisklasse schon überraschend ist.
Auch beim Gehäuse und der Bedienung gibt es Veränderungen. Den Action-Button sucht man auf den bislang geleakten Dummys vergeblich. Die linke Seite des Gehäuses bleibt komplett leer, während rechts die Seitentaste und die Kamerasteuerung sitzen. Die Lautstärketasten wiederum wandern nach oben an den Rahmen.
Ein weiterer Bruch mit der Tradition betrifft die Entsperrmethode. Seit dem iPhone X hat sich Face ID als Standard etabliert, beim Ultra soll Apple dann aber doch wieder auf Touch ID setzen. Der Fingerabdrucksensor würde dabei in die seitliche Taste integriert – ähnlich wie schon beim iPad Air und iPad mini gelöst. Im schlanken, faltbaren Gehäuse ist für die komplexe Face-ID-Technik schlicht kein Platz, zumal die Sensorik theoretisch zweimal verbaut werden müsste – einmal für das Außendisplay, einmal für das Innendisplay.
Beim Laden und bei der Konnektivität gibt es ebenfalls Einschränkungen. MagSafe scheint komplett zu fehlen, denn der typische Magnetring ist auf den Gehäuserückseiten der Dummys nicht zu sehen. Kabelloses Laden nach Qi-Standard dürfte zwar weiterhin funktionieren, die praktische magnetische Fixierung von Zubehör und Ladepads fällt aber wohl weg. Weltweit soll das Gerät nur noch mit eSIM laufen. Einen klassischen SIM?Karten-Schacht wird es nicht geben.
Warten wir mal ab, ob die gezeigten Dummys nun wirklich schon das Maß aller Dinge sind oder ob sich Apple vielleicht ja doch nicht gegen den Mute-Switch und Face ID entschieden hat. Bis zur offiziellen Vorstellung gehen ja noch ein paar Tage ins Land.
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