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Amazon erhöht Preise für Echo, Fire TV und Kindle in Deutschland
Amazon hebt die Preise seiner eigenen Produkte wie Fire-TV-Sticks und Echo-Speaker auch in Deutschland an. Ursache dafür sei die Speicherkrise.
Unter anderem wird Amazons Fire TV Stick teurer. Kundinnen und Kunden müssen aber die höheren Preise wohl selten zahlen.
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Auch Amazon sieht sich inmitten der anhaltenden Speicherkrise gezwungen, die Preise seiner Produkte anzuheben. Unter anderem verteuern sich Echo-Speaker, Fire-TV-Geräte und Kindles. Kundinnen und Kunden scheinen die neuen, höheren Preise jedoch nur selten zahlen zu müssen.
„Die Unterhaltungselektronikbranche sieht sich mit erheblichen Preissteigerungen bei Speicher- und Speicherkomponenten konfrontiert. Nachdem wir diese Preissteigerungen so lange wie möglich aufgefangen haben, haben wir kürzlich die Preise für unsere gesamten Produktreihen angepasst,“ teilte Amazon uns auf Anfrage mit. Das Unternehmen wolle dennoch weiterhin seinem Ansatz, hervorragende Produkte zu erschwinglichen Preisen anzubieten, treu bleiben, heißt es weiter.
Nichtsdestotrotz hat Amazon die Gerätepreise zum Teil um bis zu 60 Prozent angehoben. Vor allem die günstigeren Produkte wie etwa der Echo Dot sind merklich teurer geworden. Diese Entwicklung ähnelt in etwa dem Smartphonebereich, in dem vor allem Budget-Geräte der Krise zum Opfer fallen.
Den größten Preissprung legt dabei der Fire TV Stick HD hin: Statt des bisherigen Preises von 45 Euro verlangt Amazon nun 65 Euro – ein Plus von fast 45 Prozent. Ähnlich ergeht es dem Fire TV Stick 4K Max, dessen Preis von 80 Euro auf 115 Euro steigt. Den Fire TV Cube preist Amazon nun bei 230 Euro ein – zum Marktstart verlangte das Unternehmen 160 Euro.
Bei den E-Book-Readern der Kindle-Reihe steigen die Preise durch die Bank weg durchweg um die 40 bis 50 Euro. Das sind jedoch nur die neuen offiziellen unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP). Auf den jeweiligen Produktseiten zeigt der Hersteller die neuen UVP an, verkauft die meisten Geräte jedoch zu reduzierten Preisen, die teils gar unter den alten Preisen liegen.
Amazon weist zudem darauf hin, dass Kundinnen und Kunden weiterhin das ganze Jahr über mit regelmäßigen Sonderangeboten für das gesamte Sortiment rechnen können. Das wiederum bedeutet, dass Kunden womöglich nie die neuen höheren Preise bezahlen müssen.
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