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heise+ | Maker-Drohnen für die Front: Kriegsgerät aus dem Hobbykeller
In mehreren deutschen Städten bauen Exil-Ukrainer mit einfachen Maker-Mitteln Drohnen, die zur Verteidigung an die Front in der Ukraine geliefert werden.
Was ich in einem unansehnlichen Kellerlokal in einem Hamburger Vorort sehe, dürfte manchem Maker sehr bekannt vorkommen. Auf mehreren großen Schreibtischen liegen Zangen, Lötkolben, Inbusschlüssel und andere Werkzeuge, dazu 3D-gedruckte Teile, die eine oder andere Kaffeetasse und ein Mikroprozessor.
Spätestens wenn man sich die Brigadefahnen an den Wänden anschaut, versteht man, dass diese halb-chaotische Werkstatt kein durchschnittlicher Makerspace ist. Eine der Fahnen ist mit Dutzenden handschriftlichen Unterschriften versehen – von den Soldaten, die am anderen Ende der Lieferkette stehen, die hier in Hamburg beginnt.
Das Ziel dieses Makerspaces mit dem Namen „Drones of Hamburg“ ist klar: die ukrainischen Streitkräfte mit möglichst vielen selbstgebauten Drohnen zu unterstützen.
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