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heise+ | Intel Core 300: Die Technik der Billigprozessoren Wildcat Lake im Überblick
Intel speckt die Wildcat-Lake-CPUs gegenüber Core Ultra 300 „Panther Lake“ spürbar ab. Wo der Hersteller genau den Rotstift ansetzt, zeigt unsere Analyse.
Derzeit gelangen die ersten Notebooks und Mini-PCs mit günstigen Mobilprozessoren der Serie Core 300 „Wildcat Lake“ in den Handel. Die von Intel im Frühjahr 2026 vorgestellten Chips sind eng verwandt mit den leistungsfähigeren Core Ultra 300 „Panther Lake“. Allerdings hat Intel die Wildcat-Lake-CPUs an einigen Stellen deutlich beschnitten, um sie billiger zu fertigen.
Beispielsweise haben die Core-300-Prozessoren ohne Ultra im Namen nur ein einkanaliges Speicher-Interface, weniger CPU- und GPU-Kerne und sie bestehen aus zwei statt drei Halbleiter-Tiles beziehungsweise Chiplets. Welche Auswirkungen diese und weitere Einschnitte in der Praxis haben, analysieren wir in diesem Artikel. Beim Kauf eines aktuellen Notebooks oder Mini-PCs sollten Sie deshalb auf die exakte CPU-Bezeichnung achten, um Fehlkäufe zu vermeiden.
Die Wildcat-Lake-Prozessoren runden nicht nur aktuelle Intels Palette an Mobilprozessoren nach unten hin ab. Vielmehr ersetzen sie auch die bisherigen Billig-CPU-Serien „Alder Lake N“ und „Twin Lake“ mit Modellen wie N100 und N150. Die Fertigung der Serie-N-Prozessoren hat die Firma Intel weitgehend eingestellt, weil sie die Produktionskapazitäten für Serverprozessoren braucht. Die N-Prozessoren entstammen der Fertigungstechnik Intel 7, ebenso wie das I/O-Die der wegen des KI-Booms stark nachgefragten Server-CPUs Xeon „Granite Rapids“. Für Wildcat Lake nutzt Intel hingegen die modernere Fertigungstechnik Intel 18A.
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