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Marktbericht: Gute Vorgaben für den DAX
Die Vorgaben aus den USA und Asien sind recht gut, was dem DAX zu einem verhalten positiven Start verhelfen dürfte. Über allem schwebt jedoch die Unsicherheit vor den Nvidia-Zahlen am Abend.
Es gibt wieder etwas Bewegung am Persischen Golf: Iran will offenbar die Gespräche mit Oman über die Straße von Hormus wieder aufnehmen. Die Ölpreise stehen damit weiter unter Druck.
Das genügte den Börsen in Asien für Zugewinne. Der japanische Nikkei-Index legt zur Stunde um 0,8 Prozent zu. Der südkoreanische Kospi gewinnt 1,3 Prozent.
Auch die New Yorker Börsen konnten gestern zulegen. Der Dow Jones gewann 0,3 Prozent, während die Technologietitel an der Nasdaq um 0,7 Prozent anzogen. Vor den Quartalszahlen des Chipriesen Nvidia heute Abend nach Börsenschluss wollten sich die Anleger aber nicht zu weit vorwagen.
Dasselbe dürfte für den Handel in Frankfurt gelten. Die Vorgaben lassen aber auch keinen Verkaufsdruck erwarten. Erste Indikationen sehen den DAX zum Handelsstart wenige Punkte über dem Vortagesniveau. Gestern hatte der deutsche Leitindex dank erfreulicher Konjunkturdaten 0,6 Prozent höher bei 26.266 Punkten geschlossen.
Die Frage ist vor allem, ob die Gewinne von Nvidia die hohen Markterwartungen erfüllen können. Bei den letzten vier Malen hatten auch hervorragende Zahlen des KI-Vorreiters stets zu Gewinnmitnahmen geführt. Allerdings hat die Nvidia-Aktie in den vergangenen Monaten kaum Boden gutgemacht, was die Rückschlagsgefahr ein Stück weit begrenzt.
Ein weiterer wichtiger Termin heute ist der so genannte PCE-Preisindex in den USA, der mit den Persönlichen Einkommen und Ausgaben um 14.30 Uhr veröffentlicht wird. Dieser Preisindex für die privaten Konsumausgaben gilt als wichtiges Inflationsmaß und wird besonders von der Notenbank Fed genau beobachtet.
Aroundtown hat im ersten Halbjahr höhere Finanzierungskosten zu spüren bekommen. Das operative Ergebnis (FFO I) sank im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 143,8 Millionen Euro, teilte der im MDAX notierte Gewerbeimmobilienspezialist am Morgen mit. Unter dem Strich brach der Gewinn von 578 Millionen im Vorjahr auf 218,1 Millionen Euro ein. Vor allem Wohnungen und Hotels entwickelten sich stark, während Aroundtown im Bürogeschäft noch immer eine gedämpfte Nachfrage in Deutschland spürt. Die Jahresprognose bestätigte der Vorstand.
Dieses Thema im Programm: tagesschau.de | Börse: Ausblick auf den Tag | 25.08.2026 | 6:47 Uhr