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Geheimbesuch in Moskau: Der CIA-Chef warnt, aber Trump wiegelt ab
Trump spielt den Geheimbesuch von CIA-Direktor Ratcliffe in Moskau weiter herunter. Doch US-Medien berichten über brisante Botschaften an den Kreml und Warnungen vor einer Eskalation mit der NATO.
Vor diesem Szenario warnen Fachleute seit Jahren: Zu Hause wegen des fehlgeschlagenen Krieges gegen die Ukraine unter öffentlichem Druck könnte Russlands Präsident Wladimir Putin versuchen, den Zusammenhalt der NATO zu testen - durch einen begrenzten Angriff, eine Eskalation, um seine Haut zu retten.
Auch die US-amerikanischen Geheimdienste halten das für möglich, wie US-Medien kürzlich berichteten.
Präsident Donald Trump teilt diese Sorge hingegen nicht. Er habe "gute Gespräche" mit Putin gehabt, sagte er zu Reportern im Oval Office. Der Kreml-Chef werde NATO-Gebiet "nicht angreifen".
Nach einem Besuch von CIA-Chef Ratcliffe in Moskau wird über den Zweck der Reise spekuliert. Der Kreml wiegelt ab.
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Den Geheimbesuch seines CIA-Direktors John Ratcliffe diese Woche in Moskau spielte Trump herunter. Ratcliffe sehe seinen russischen Gegenpart "alle sechs Monate oder einmal im Jahr". Die beiden hätten eine "gute Beziehung", sagte Trump dem Nachrichtenportal Axios. Er habe Ratcliffe auch "keine Botschaft" mitgegeben.
Im Oval Office machte der Präsident deutlich, dass er derzeit keine größeren Probleme mit dem Kurs von Kreml-Chef Putin habe, offenbar auch nicht wegen Putins Unterstützung für den Iran. In Sachen "Straße von Hormus" habe sich Russland "ziemlich gut" verhalten, sagte Trump. Was genau er damit meinte, sagte er nicht.
US-Präsident Trump und Israels Premier Netanjahu hatten auf einen Durchmarsch im Iran-Krieg gesetzt.
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Unterdessen bringen amerikanische Medien immer neue Einzelheiten über Ratcliffes Moskau-Trip ans Licht. Bereits vorgestern hatten sie berichtet, Ratcliffe habe den Kreml ausdrücklich vor einem Angriff auf ein NATO-Land gewarnt.
Gestern schrieb die Washington Post, die US-Geheimdienste seien zu der Ansicht gelangt, Moskau halte die USA wegen des Irankriegs für geschwächt. Der Kreml sehe eine Möglichkeit, dies auszunutzen, indem man Aktionen gegen Amerika und die Europäer eskaliere. Und davor habe Ratcliffe die Russen gewarnt.