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Proton Drive: So geht es weiter
von Carsten Knobloch
28. Aug. 2026 |
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Proton hat einen Ausblick auf die Entwicklung von Proton Drive für die zweite Jahreshälfte 2026 gegeben. Das Team arbeitet an mehreren Baustellen, die sowohl neue Funktionen als auch technische Umbauten unter der Haube umfassen.
Zu den Neuerungen gehört die verbesserte Suchfunktion. Bislang beschränkt sich die Suche oft nur auf Dateinamen und fehlt auf mobilen Geräten komplett. Künftig soll schrittweise eine vollwertige Inhaltssuche auf allen Plattformen einziehen, die trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Metadaten und Dateiinhalte durchsucht.
Auf dem Mac schließt Proton eine lange bestehende Lücke: Die von Windows bekannte Sync Engine wird plattformunabhängig umgebaut, sodass sich unter macOS künftig beliebige Ordner für den Abgleich auswählen lassen. Auch für iOS gibt es gute Nachrichten: Die zuvor entfernte Integration in Apples Dateien-App kehrt noch in diesem Jahr zurück. Um die damaligen Speicherprobleme dauerhaft zu beheben, wurde die bisherige Go-Krypto-Laufzeitumgebung in der iOS-App komplett durch Rust ersetzt.
Für Umsteiger von Google Drive plant Proton ein neues Transfer-Werkzeug, das den umständlichen Zwischenschritt über Google Takeout überflüssig macht und selbst große Datenbestände direkt übertragen soll. Linux-Nutzer erhalten noch 2026 eine offizielle Beta-Version, die zunächst als reiner Hintergrunddienst für den Verzeichnisabgleich startet. Ein grafischer Client für Linux ist erst für 2027 vorgesehen.
Unter der Haube optimiert Proton die Web-Editoren Docs und Sheets, um Ladezeiten zu verkürzen und Fehlerraten deutlich zu senken. Das hauseigene SDK nähert sich der Version 1.0, während das geplante Krypto-Update Version 2.0 zwar erst 2027 fertiggestellt wird, erste Bestandteile aber bereits in den kommenden Monaten in die Apps und Schnittstellen einfließen.
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