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OpenLogi: Inoffizielles Open-Source-Tool für Logitech-Mäuse mit neuen Funktionen
von Carsten Knobloch
30. Aug. 2026 |
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Wer nach einer Alternative zu Logitechs Software für Mäuse sucht, der hat sicherlich bei uns schon von OpenLogi gelesen. Das stellte ich ja bereits mit seinen Funktionen vor. Für das Open-Source-Tool, das unter Windows, Linux und macOS läuft, sind seit unserer letzten Berichterstattung zu Version 0.7 einige Updates veröffentlicht worden.
Die auffälligste Neuerung betrifft die Profilverwaltung: App-spezifische Profile und Tastenzuweisungen lassen sich nun direkt über die grafische Oberfläche einrichten. Über einen neuen Anwendungskatalog wählt man installierte Apps einfach aus, statt wie bisher manuell Konfigurationsdateien per TOML zu bearbeiten. Auch der Actions-Ring lässt sich mittlerweile direkt in der GUI pro App anpassen.
Nett ist auch die vereinheitlichte Geräteerkennung. Eine Maus behält nun dieselben Einstellungen und dieselbe Gerätekarte, unabhängig davon, ob sie per USB-Kabel oder über den Funkempfänger verbunden ist. Die Oberfläche selbst wurde modernisiert und bietet kompaktere Gerätekarten, eine klarere Batterieanzeige und frei wählbare Gerätenamen.
Bei der Tastenbelegung unterscheidet die Software jetzt zwischen kurzem Antippen und Gedrückthalten (Hold) ab einer Schwelle von 500 Millisekunden. Wer komplexe Makros oder Kurzbefehle nutzt, kann damit zwei Aktionen auf dieselbe Taste legen.
Abgerundet wurden die Updates durch sanfteres Scrollen mit einstellbarer vertikaler Empfindlichkeit, neu belegbarem Mausrad-Kippen sowie diversen Performance-Optimierungen unter der Haube auf allen unterstützten Plattformen. Momentan bekommt ihr Version 0.8.2.
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