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Öl-Deal mit den USA: Was das Abkommen für Venezuela bedeutet
Etwa ein Fünftel des Ölvorkommens Venezuelas soll künftig den USA gehören. Die Vorteile des Deals liegen für Washington auf der Hand. Doch hilft das Abkommen auch der maroden venezolanischen Wirtschaft?
Am Freitagabend verkündet US-Präsident Donald Trump, dass die USA sich die Kontrolle über große Ölvorkommen in Venezuela gesichert haben. Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez verspricht, dass ihr Land im Gegenzug langfristig profitieren werde - in Form von entstehenden Arbeitsplätzen, Investitionen in die Infrastruktur und höheren Staatseinnahmen.
Gegenüber Kritikern des Deals betont sie: "Venezuela behält das Eigentumsrecht und die Souveränität über seine Ressourcen." Dabei sind viele Einzelheiten aus dem Deal noch unklar, denn veröffentlicht wurde das Abkommen nicht.
Weltspiegel
17.02.2026
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Inwieweit Venezuela davon profitiere und wie rechtmäßig das sei, könne man damit nicht einordnen, sagt der venezolanische Ökonom Manuel Sutherland. Bisher würden sich Trump und Rodríguez bei vielen wichtigen Punkten widersprechen, wie zum Beispiel bei der Dauer des Abkommens: "Trump spricht von 100 Jahren, Delcy von 25 Jahren", so Sutherland.
Delcy sage außerdem, dass die Ölreserven venezolanisches Eigentum bleiben. Trump sage hingegen, dass sie die US-amerikanischen Reserven aufstocken. "Mir scheint, dass es sich um politische Stellungnahmen handelt, die noch keine solide technische Grundlage haben", sagt der Ökonom.
Kritik kommt auch vom früheren venezolanischen Planungsminister Ricardo Hausmann, inzwischen Professor in Harvard. Die amtierende venezolanische Präsidentin Delcy Rodríguez besitze weder die Legitimität noch die verfassungsmäßige Befugnis, um ihr Land zu einem solchen Abkommen zu verpflichten.
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Delcy Rodríguez verteidigt den Deal, verspricht Einnahmen von 204 Milliarden US-Dollar. Ökonom Sutherland zweifelt, dass die bei der Bevölkerung ankommen.