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12V-2×6: RTX 5090 FE und PSU durch geschmolzenes Kabel beschädigt
Eine Nvidia GeForce RTX 5090 Founders Edition und ein 1000-Watt-Netzteil von be quiet! wurden durch ein geschmolzenes 12V-2×6-Kabel beschädigt. Dies geht aus einem Bericht einer Tech-Website hervor, die bestätigen, dass das 12V-2×6-Kabel korrekt eingesteckt wurde. Nvidia ersetzte die defekte RTX 5090 FE nach diesem Vorfall.
Dabei verwendete die Tech-Website Club386 laut eigenen Angaben ein einzelnes 12V-2x6-Kabel ohne zusätzliche Adapter oder Verlängerungskabel. Das Kabel war sowohl an der RTX 5090 Founders Edition als auch am be-quiet!-Dark-Power 13-Netzteil mit 1000 Watt vollständig eingesteckt, wie Club386 bestätigt. Zudem kam ein nicht näher bezeichnetes Mainboard mit einem Intel-Z890-Chipsatz zum Einsatz.
Es sei angemerkt, dass dieser Bericht eines geschmolzenen 12V-2x6-Kabels mit daraus resultierenden Schäden an Grafikkarte und Netzteil von einer Tech-Seite stammt, die regelmäßig Testberichte verfasst. Bereits im Jahr 2022 gab es Berichte über geschmolzene Stromkabel an RTX-4090-Grafikkarten, die noch auf den 12VHPWR-Anschluss setzten. Eigentlich sollte der als Revision des 12VHPWR-Anschlusses entwickelte 12V-2x6-Anschluss mit kürzeren Sense-Pins und längeren Leitungskontakten für eine zuverlässigere Verbindung sorgen*.
Trotz dieser Maßnahmen tauchen immer wieder Fälle von geschmolzenen 12V-2x6-Kabeln bei der Nutzung von RTX-5090-Grafikkarten auf, wie beispielsweise von Daniel Owen oder PCMasters (via Videocardz). Ein Bericht des bekannten deutschen Tech-YouTubers Roman Hartung alias "der8auer" zeigt zudem einzelne Stellen mit Temperaturen von bis zu 150 Grad bei Nutzung eines 12VHPWR-Kabel an einer RTX 5090. Demnach scheint die Lastverteilung zwischen den Pins in seiner Untersuchung sehr ungleichmäßig zu verlaufen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Hardware-Hersteller für die kommende Grafikkarten-Generation einen komplett neuen Stromanschluss vorstellen, um die aktuelle Problematik von schmelzenden Kabeln in den Griff zu bekommen. Bestätigt ist hier allerdings noch nichts und die nächste Grafikkarten-Generation in Form von RTX-6000 und RDNA 5 wird aufgrund der aktuell wütenden Speicherkrise wahrscheinlich alles andere als günstig werden.
Derweil bieten Hersteller verschiedene Produkte an, die schmelzende Stromkabel vermeiden sollen. So soll das Asus-ROG-Equalizer-Kabel laut Hersteller eine optimierte Stromverteilung gewährleisten, doch auch hier gibt es bereits einen ersten (mutmaßlichen) Bericht von geschmolzenen Steckerkontakten an diesem Kabel. Darüber hinaus gibt es unter anderem mit dem WireView Pro 2 von Thermal Grizzly einen 12VHPWR-Monitor mit Sicherheitsfunktionen oder die T-Guard-Schutzfunktion von Gigabyte.
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