// HEISE ONLINE — LINUX & OPEN SOURCE
heise+ | openDesk: Wie die Microsoft-Alternative auch bei Unternehmen ankommen soll
Die Microsoft-Alternative openDesk wird bald auch an den Privatsektor vermarktet und soll modularer werden. Details und Preise verrät das ZenDiS im Interview.
ZenDiS-Geschäftsführerin Pamela Krosta-Hartl und Produktchef Alexander Smolianitski erklären im c’t-Interview, welche Änderungen bei openDesk anstehen.
Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) mit Sitz in Bochum soll in erster Linie Behörden dabei helfen, ihre Abhängigkeit von großen US-Konzernen wie Microsoft zu reduzieren. Dafür hat es aus Open-Source-Anwendungen wie Nextcloud, open-Xchange, Jitsi und Element das Paket openDesk geschnürt und gibt Weiterentwicklungen bei den Softwareherstellern in Auftrag.
Im Interview mit c’t kündigen ZenDiS-Chefin Pamela Krosta-Hartl und der Leiter des Bereichs Produkte & Delivery, Alexander Smolianitski, nun tiefgreifende Änderungen an: openDesk soll künftig auch an den Privatsektor vermarktet werden, Kunden sollen das Paket per Klick buchen können. Außerdem soll openDesk modular werden und KI-Funktionen erhalten.
c’t: Frau Krosta-Hartl, Herr Smolianitski, in den vergangenen Jahren haben uns große Hochschulen und Behörden geschildert, dass sie sich für openDesk interessieren, aber vom ZenDiS keine oder nur unzureichende Antworten erhalten. Warum haben Sie es nicht geschafft, solche potenziellen Großkunden glücklich zu machen?
Der Foto-Zubehörhersteller Godox hat mit der C100 ein Gadget zwischen Kamera und Belichtungsmesser entwickelt. Wir haben uns das Konzept genauer angesehen.
Valves Steam Machine ist da und enttäuscht. Unser Gegenvorschlag ist ausgewogener, liefert mehr Performance, hat mehr Speicher und bleibt dabei flüsterleise.
Ein technischer Kniff bei lokalen LLMs kann die Generierungsrate massiv erhöhen: die Multi Token Prediction. Wir haben getestet, wie sie LLMs beschleunigt.
Die Microsoft-Alternative openDesk wird bald auch an den Privatsektor vermarktet und soll modularer werden. Details und Preise verrät das ZenDiS im Interview.
Wir bauen einen Retro-Taschenrechner mit Nixie-Röhren, der die mathematischen Grundoperationen beherrschen soll.