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Deutschland darf Bau neuer Gaskraftwerke mit Milliarden fördern
Die Bundesrepublik darf den Bau neuer Gaskraftwerke mit bis zu 35 Milliarden Euro fördern. Die EU-Kommission stimmte den Plänen des Wirtschaftsministeriums zu. Die neuen Kraftwerke sollen später auch mit Wasserstoff laufen.
In Deutschland sollen in den nächsten fünf Jahren zahlreiche neue Gaskraftwerke gebaut werden - das war bereits beschlossen worden. Nun hat die EU-Kommission zugestimmt, dass die Bundesrepublik den Bau mit bis zu 35 Milliarden Euro fördern darf.
Bezahlt werden soll das von allen Stromnutzern über eine neue Umlage ab dem Jahr 2031. Um wie viel der Strom dann teurer wird, ist offen.
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Die EU-Kommission begründete ihre Zustimmung für die Förderung damit, dass die Maßnahme für die Versorgungssicherheit notwendig sei und die Höhe der Förderung dem tatsächlichen Bedarf entspreche.
Das Bundeswirtschaftsministerium will noch in diesem Monat mit der Ausschreibung der neuen Kraftwerke beginnen. Kraftwerksbetreiber dürfen sich dann um die Förderung bewerben.
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Die neuen Anlagen sollen zunächst Erdgas verbrennen - wobei klimaschädliche Gase entstehen. Spätestens 2045 sollen sie aber klimaneutral mit Wasserstoff laufen. Dafür sollen sie schon beim Bau ausgelegt sein.
Die Kraftwerke sollen helfen, mögliche Lücken in der Stromversorgung zu vermeiden und einspringen, wenn zu wenig Wind- und Sonnenenergie erzeugt werden. Dafür soll ab 2032 ein sogenannter Kapazitätsmarkt entstehen. Das heißt, Kraftwerksbetreiber werden dafür bezahlt, dass sie Kapazitäten vorhalten, die gerade nicht gebraucht werden.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche will Gaskraftwerke fördern, die auch Wasserstoff verbrennen können.
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