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Apple: Milliardenklage in Großbritannien wegen App-Tracking-Regeln
von Carsten Knobloch
3. Sep. 2026 |
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In Großbritannien rollt juristischer Ärger auf Apple zu. Irgendwas ist ja immer. Der Konzern sieht sich in London mit einer Sammelklage im Namen von App-Entwicklern konfrontiert, die ein Volumen von rund 2 Milliarden britischen Pfund umfasst (umgerechnet etwa 2,3 Milliarden Euro), so ein Bericht von Reuters.
Im Kern dreht sich der Rechtsstreit um das 2021 eingeführte System namens App Tracking Transparency (ATT). Apple begründete das Feature stets mit dem Schutz der Privatsphäre, da Nutzer seither aktiv zustimmen müssen, ob Anwendungen Aktivitäten über Apps und Webseiten anderer Anbieter hinweg verfolgen dürfen.
Die Klägerseite wirft dem Konzern nun jedoch Marktmissbrauch vor: Für Drittentwickler hätten deutlich strengere Hürden gegolten als für Apples hauseigene Dienste. Dadurch habe sich der Hersteller einen unfairen Wettbewerbsvorteil für das eigene Werbegeschäft verschafft. Das Ganze war ja auch ein Deutschland-Ding,da hatte Apple schon mit dem Bundeskartellamt zu tun.
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