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heise+ | Suzuki DR-Z4SM im Test: Die Rückkehr der Supermoto-Legende
Der Supermoto DR-Z4SM reichen 38 PS und ein Top-Fahrwerk, um viel Spaß auf Landstraßen zu bescheren. Einzig der Preis trübt das Gesamtbild im Test.
Spät kam sie, aber sie kam – so könnte man den langen Weg der Suzuki DR-Z4SM umschreiben. Schon die Vorgängerin der kleinen Supermoto aus Japan erlitt dieses Schicksal: Die Enduro DR-Z400S startete im Jahr 2000 und verkaufte sich leidlich gut. Der Einzylinder produzierte 40 PS und traf auf ein relativ geringes Gewicht, was sie für Geländeausritte prädestinierte.
Doch erst 2006 schob Suzuki die DR-Z400SM als Supermoto-Variante nach. Damals lagen die mit 17-Zoll-Rädern und größeren Vorderradbremsen ausgestatteten Supermotos voll im Trend. Allerdings wurde nach nur zwei Jahren ihr Verkauf in der EU eingestellt, weil sie nicht die frisch eingeführte Euro-3-Norm erfüllte. In Nordamerika werden die DR-Z400S und SM bis heute nagelneu von Suzuki angeboten.
Die in Deutschland verkauften DR-Z400SM entwickelten sich zu begehrten Objekten und selbst über zehn Jahre alte, verbastelte und runtergerittene Exemplare wurden zu Preisen oberhalb des Neupreises gehandelt. Suzuki brauchte sehr lange für den Entschluss, die 400er als Enduro und Supermoto neu aufzulegen. Ende 2024 standen die Enduro DR-Z4S und die Supermoto DR-Z4SM auf diversen Motorradmessen und machten die Fans heiß.
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