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Reolink: OMVI 2i Ultra, Home Hub 2 und mehr auf der IFA vorgestellt
von Carsten Knobloch
4. Sep. 2026 |
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Auch Reolink nutzt die IFA 2026 in Berlin, um die eigene Kamera-Palette auszubauen. Im Mittelpunkt steht die OMVI 2i Ultra, eine kabellose Überwachungskamera mit Dual-View-Ansatz. Das Prinzip: Eine Weitwinkelkamera mit 8 Megapixeln liefert die feste Übersicht über das Grundstück, während eine bewegliche Pan-Tilt-Kamera mit 5 Megapixeln den restlichen Bereich im Auge behält und erkannte Objekte dynamisch verfolgt. Ist jetzt grundsätzlich keine Raketenwissenschaft mehr, das Setup bieten prinzipiell ja einige Cams an.
Das Zusammenspiel nennt Reolink übrigens SyncTrack. Erkennt die Weitwinkel-Einheit etwas, übernimmt die PT-Kamera mit 355 Grad Schwenk- und 50 Grad Neigebereich die Verfolgung samt automatischem Zoom.
Bei der Energieversorgung setzt man auf einen herausnehmbaren 10.000-mAh-Akku, der bis zu sechs Monate durchhalten soll. Direkt integriert ist ein 6-Watt-Solarpanel. Laut Reolink reichen schon rund 30 Minuten Tageslicht aus, um das System autark mit Strom zu versorgen. Preislich soll die OMVI 2i Ultra Ende Oktober zwischen 200 und 250 Euro landen. Begleitet wird sie von einer günstigeren OMVI 2i Max für den Einzelhandel.
Für höhere Ansprüche schiebt Reolink die OMVI X16 PoE nach. Das kabelgebundene Flaggschiff setzt auf 24 Megapixel Auflösung und einen 16-fachen optischen Zoom. Marktstart ist für das vierte Quartal 2026 zwischen 650 und 700 Euro geplant. Wer lieber auf Wi-Fi 6 und 4K setzt, bekommt mit der TrackFlex WiFi ein Modell mit Dual-Objektiv, 270-Grad-Erfassung und Schwenkfunktion für 199,99 Euro ab dem vierten Quartal.
Nett für alle, die ungern monatliche Abogebühren zahlen (also das betrifft uns ja wirklich alle!): Unter dem Namen ReoNeura schraubt Reolink an der lokalen KI-Erkennung. Mit der neuen Funktion Custom AI Detection könnt ihr der Kamera individuelle Szenarien beibringen, beispielsweise ob das Seitentor offensteht. Passend dazu kommt im Herbst der Reolink Home Hub 2 für 159,99 Euro. Die Box nimmt bis zu acht Kameras auf, lässt sich auf bis zu 16 TB Speicherplatz erweitern und bietet eine lokale Videosuche per Textbeschreibung. Anbindung an Home Assistant, Homey, Alexa und Google Home ist wie gewohnt an Bord.
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