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iRobot Roomba Duo: Wenn der große Saugroboter das kleine Helferlein Huckepack nimmt
von Carsten Knobloch
4. Sep. 2026 |
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Saugroboter stehen seit jeher vor einem physikalischen Dilemma: Entweder baut man sie flach, damit sie unter jedes Sofa passen - dann fehlt aber vielleicht der Platz für kräftige Wischwalzen und große Tanks. Oder man baut sie wuchtig, scheitert dann aber an niedrigen Möbeln. iRobot hat auf der IFA 2026 eine Lösung vorgestellt, die man wahlweise genial oder herrlich schräg finden darf: Der Roomba Duo schickt gleich zwei spezialisierte Roboter als Team ins Rennen. Erinnert mich ein wenig an Droiden aus Star Wars.
Die Hauptarbeit übernimmt ein massiver Reinigungsbrocken, der eher an einen autonomen Waschsauger erinnert. Ausgestattet mit ordentlich Saugkraft, einer 60-mm-Wischwalze samt Dampffunktion und satten 46 Newton Anpressdruck (rund 4,7 kg), soll er eingetrocknete Flecken auf offenen Flächen wegschrubben. Das eigentliche Highlight sitzt auf dem Dach: Ein integrierter mechanischer Kranarm transportiert einen zweiten, extrem flachen Begleitroboter Huckepack durch die Wohnung. Kommt der dicke Brummer irgendwo nicht weiter, setzt er den kleinen Kollegen kurzerhand per Arm auf dem Boden ab.
Der Helfer ist mit 8,35 Zentimetern Bauhöhe flach genug für den Raum unter Betten oder Sofas. Sein Wischpad fährt bis zu 31 Millimeter seitlich aus, um an Sockelleisten entlangzuwischen. Beide Roboter teilen sich eine gemeinsame Karte in der Roomba Home App und navigieren per LiDAR und KI-Kameras. Ist die Arbeit getan, rollen beide in eine gemeinsame Dockingstation, die Staub absaugt sowie Wischmopps automatisch reinigt und mit Heißluft trocknet.
Preise und einen konkreten Starttermin nennt iRobot bislang noch nicht. Ob man nun wirklich einen Roboter mit Hebekran im Wohnzimmer braucht, um Krümel unterm Schrank einzusammeln, dürft ihr für euch selbst entscheiden. Ein echter Hingucker ist die Nummer aber definitiv.
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