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Oppo Reno16-Serie: Gen-Z-Smartphones sparen nicht mit Kamera-Features
Oppo erneuert mit der Reno16-Serie die Smartphones unterhalb der teureren Find-Geräte und unterteilt die Neuauflage in drei Modelle: Reno16 F, Reno16 und Reno16 Pro. Alle drei Varianten bezeichnet Oppo als Smartphones entwickelt für die Gen Z. Damit einher gehen umfangreiche Funktionen der Kamera und zum Bearbeiten.
Das Reno16 F nimmt die Rolle des günstigsten und zugleich größten Neuzugangs ein. Der AMOLED-Bildschirm versammelt 1.080 × 2.372 Pixel auf 6,57 Zoll, während Reno16 und Reno16 Pro auf kleinere 6,32 Zoll setzen, die mit 1.216 × 2.640 Pixeln aber eine höhere Pixeldichte erreichen (460 ppi vs. 397 ppi). Dem Reno16 Pro bleibt die maximale Bildwiederholfrequenz von 144 Hz vorbehalten, die anderen Modelle bieten 120 Hz.
Die Unterteilung setzt sich bei Prozessoren und Speicher fort. In der zuvor genannten Reihenfolge verbaut Oppo den MediaTek Dimensity 7300, Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 und MediaTek Dimensity 8550. Die teureren Modelle kommen mit schnelleren CPU-Kernen wie Cortex-A720 und A725, auch die Grafikeinheiten fallen leistungsfähiger aus. Und während beim Reno16 F 8 GB LPDDR4X gesetzt sind, wechselt das Reno16 auf LPDDR5X mit bis zu 12 GB, die beim Reno16 Pro standardmäßig verbaut sind.
Abstufungen sieht Oppo auch bei den Kameras vor, doch wird in diesem Punkt aufseiten der Kamera-Features und Optionen zur nachträglichen Bearbeitung durch die Bank in allen Preisklassen sehr viel geboten. Angesprochen werden soll damit die Generation Z, die Oppo für die Reno16-Serie primär ins Visier genommen hat.
Direkt in der Kamera-App steht die „Pop Cam“ als neuer Modus zur Verfügung, über den sich verschiedene Stile wie „Light Leak“, „Digicam“ oder „Instant Film“ abrufen lassen. Insgesamt stehen neun „Styles“ zur Auswahl, die sich bei Farben, Belichtung, Körnung oder Effekten unterscheiden. Für die neuen Modi stehen außerdem drei Blitzstufen zur Verfügung, die das Bild in eine jeweils unterschiedliche Stimmung versetzen sollen.
Auf den Smartphones wird auch die „AI Remix Collage“ angeboten, über die sich Fotos, „Motion Photos“ und Videos zu Collagen zusammenführen lassen, die außerdem um bis zu fünf animierte Sticker ergänzt werden können. Für Collagen stehen darüber hinaus Effekte, Schriftarten, Doodles und Einstellungen für jeden Layer zur Verfügung.
Mit Hilfe des „Popout 2.0“ wiederum lassen sich Fotos erstellen, auf denen ausgewählte Objekte aus dem Bild hervorstehen, etwa Personen oder Gebäude. Über die Fotos-App können Nutzer festlegen, welche Fotos in welcher Reihenfolge und ob diese senkrecht oder waagerecht für das finale Bild angeordnet werden und welche Bildbereiche dabei hervorstehen sollen.
Videoaufnahmen werden sowohl rück- als auch vorderseitig in bis zu 4K unterstützt, wobei optional eine automatische Horizontausrichtung von bis zu 5 Grad zur Verfügung steht. Mit Dual‑View Video 2.0 lassen sich außerdem parallel Aufnahmen mit beiden Seiten des Smartphones aufnehmen. Die Selfie-Kamera erscheint dabei als kleines schwebendes Fenster über der Hauptkamera oder nimmt wahlweise eine gesamte Bildschirmhälfte ein.
Aufseiten der Hardware sind für die Aufnahmen Kameras mit (fast) durchweg 50 MP zuständig, die einzigen Ausnahmen bilden die 8-MP-Ultraweitwinkelkamera des Reno16 F und die 200-MP-Hauptkamera des Reno16 Pro. Auch die bei allen drei Modellen identische Selfie-Kamera kommt auf 50 MP und bietet stets einen Autofokus. Letzteres gilt auch immer für die Ultraweitwinkelkamera, sodass sich diese auch für Makrofotos eignet. Anstatt nur über einen Crop der Hauptkamera eine Vergrößerung zu erreichen, vertraut Oppo zudem durchweg auf native Teleobjektive mit 92 mm respektive 80 mm.
Die Technik bringt Oppo in Gehäusen unter, die sich in erster Linie durch das rückseitige Design mit „3D Pop Planet Design“ auszeichnen. Die geschwungenen Linien und Muster sollen einen 3D-Effekt erzeugen, als würden sie im Glas der Rückseite schweben. Je nach Blickwinkel und Umgebungslicht soll sich der Effekt verändern. Mit diesem