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Sonys Call of Duty: Killzone kommt als altes Spiel zurück
Sony belebt seinen Call-of-Duty-Konkurrenten wieder. Geplant ist ein neues Projekt unter Leitung von Guerilla Games, aber kein gänzlich neues Spiel. Um die Serie wieder auf dem Radar auftauchen zu lassen ist das ein übliches Vorgehen.
Sony hat viele erfolgreiche Serien, einen großer Blockbuster-Shooter aber nicht. Am dichtesten dran war das Unternehmen mit der Killzone-Serie, die sich nach eher an Halo angelehnten Anfängen immer dichter an Call of Duty orientierte. Das „Sony of Duty“ begleitete PlayStation 2, PlayStation 3 und mit dem ordentlichen, aber nicht überragenden Killzone: Shadow Fall Anno 2013 den Launch der PlayStation 4 – um dann vergessen zu werden.
Aktuell wird bei Sony wieder an einem neuen Killzone-Projekt gearbeitet, berichtet MP1st unter Berufung auf Beteiligte. Es soll sich aber noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung befinden, eine offizielle Ankündigung liegt also weit in der Ferne.
Nicht ganz sicher ist, ob es sich um ein Reboot im Sinne eines Remakes handelt oder ein Remaster. Die meisten Quellen von MP1st sprachen allerdings von letzterer Option. In Frage kommen dafür vor allem die älteren Killzone-Spiele, denn der vierte Teil lässt sich problemlos auf der PlayStation 5 wiedergeben – und dank dynamischer Auflösung beim Original und größeren Leistungsreserven in besserer Qualität als bei Veröffentlichung.
Die Leitung des Projekts liegt laut dem Bericht bei Guerilla Games. Der Fokus des Studios liegt allerdings derzeit auf der Überarbeitung von Horizon: Hunters Gathering, das kurz vor dem Scheitern stand. Erst danach sollen Ressourcen auf Killzone umgelagert werden, wonach, berichtet MP1st, der nächste Horizon-Titel eingeplant ist.
Die eigentliche Entwicklung erfolgt durch ein externes Studio außerhalb des Sony-Konzerns. Logische Wahl ist People Can Fly, die vor gut einem Jahr bestätigt hatten, an einem Spiel auf Basis einer bestehenden Marke mitzuarbeiten. Das würde auf ein Killzone-Remaster zutreffen. Wie es danach weitergeht, ist offen. Normalerweise dient ein Remake oder Remaster als Testballon oder Werbetafel, um eine Marke langsam wieder in der Öffentlichkeit zu etablieren. Strategisch ergibt das Sinn: Sony hat keinen exklusiven, klassischen Ego-Shooter im Portfolio.