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Ausprobiert: Kreditkarten-Tracker und USB-C-Schlüsselanhänger von Nomad
Der auf Apple-Zubehör spezialisierte Anbieter Nomad will beim Laden und Tracken helfen. Wir haben uns ChargeKey und Tracking Card Pro angesehen.
Nomad ChargeKey und Tracking Card Pro: Ladewerkzeug und „Wo ist?“-Tracker im Kartenformat.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Der US-Hersteller Nomad Goods ist bekannt für sein nützliches Zubehör für das Apple-Umfeld, gehört allerdings nicht unbedingt zu den günstigsten Peripherieanbietern. Wir haben uns zwei Produkte des Herstellers angesehen, die zwei akute Probleme lösen sollen: Das Auffinden von Geldbeuteln sowie die schnelle Herstellung von USB-C-Verbindungen, ohne dass man längere Kabel mitschleppen muss. Beide Produkte erledigen ihren Einsatzzweck, wenn auch nicht immer perfekt.
Der ChargeKey von Nomad Goods steht in einer längeren Tradition der Firma: Die hatte bereits im Jahr 2012 mit dem Verkauf eines Ladeadapters in Kartenform begonnen. Auch hier ging es darum, die notwendige Strippe stets dabei zu haben, ohne dass sie viel Platz wegnimmt. Die Idee beim ChargeKey ist es, eine USB-C-nach-USB-C-Strippe einfach am Schlüsselbund dabei zu haben. Die maximale Ladeleistung soll bei 240 Watt liegen, die Datentransferrate bei 10 Gbps, also USB 3.1.
Das Gerät besteht aus zwei Metallsteckern, die magnetisch sind und so zusammengehalten werden. Sie sind wiederum an einem geflochtenen Nylonkabel befestigt. In der Mitte befindet sich ein ebenfalls aus Metall gefertigtes Verbindungsstück samt Ringaussparung. Die Produktlänge ist mit 7,6 cm gerade noch Schlüsselbund-tauglich, ausgebreitet sind es 12 cm, wobei das Kabel stets versucht, sich wieder zusammenzufalten. Bei Verbindungen hinterließ der ChargeKey weder beim Laden noch bei Datenübertragungen irgendwelche Auffälligkeiten. Unschön war allerdings etwas anderes: Bei unserer Variante im „Cosmic Orange“-Look des iPhone 17 Pro platzte beim Versuch, sie mit einem Schlüsselbundring zu verbinden, sofort Farbe ab. Ob das bei der schwarzen oder silbernen Variante des ChargeKey auch passiert, wissen wir nicht. Nomad Goods hat sich trotz Nachfrage bislang nicht zu dem Problem geäußert. Bei einem Preis von 25 Euro wünscht man sich mehr Haltbarkeit.
Eine recht besondere Hardware ist auch die Tracking Card Pro von Nomad Goods. Sie ist ein für Apples „Wo ist?“ geeigneter Tracker im Kreditkartenformat. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten (wie sie auch Nomad Goods selbst herstellt) ist sie besonders stabil und edel verarbeitet. Der Look orientiert sich an Metallkreditkarten, wobei die Tracking Card Pro etwas dicker ausfällt. Auf den beiden Seiten befindet sich eine papierartige Fläche, bei der wir fast schon versucht hätten, sie abzuziehen – das solle aber so sein, sagt Nomad. Auf der Vorderseite findet sich ein angedeuteter Kartenchip, rechts oben das Nomad-Logo sowie ein Knopf für das Setup, auf der Rückseite ein angedeuteter Magnetstreifen.
Die Tracking Card Pro ließ sich problemlos in „Wo ist?“ einbinden. Die Findefunktion arbeitete Bluetooth-typisch, wie gewohnt gibt es keine Ultra-Wideband (UWB) fürs Präzisionsfinden. Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei 16 Monaten, wobei man den Tracker mit Qi oder MagSafe laden kann. Neben der von uns getesteten weißen Variante gibt es auch noch solche in Schwarz und (Cosmic) Orange. Die Karte ist mit 45 Euro nicht ganz billig und trägt im Geldbeutel minimal auf.
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