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OpenClaw v2026.9.3: Mehr Stabilität und neue Werkzeuge für Agenten-Workflows
von Benjamin Mamerow
9. Sep. 2026 |
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Mit dem Release v2026.9.3 haben die Macher der KI-Agenten-Plattform OpenClaw ein großes Update veröffentlicht: Über 1.840 zusammengeführte Pull-Requests und Beiträge von 190 Personen stecken in der Version. Statt kosmetischer Kleinigkeiten wurden diesmal handfeste Probleme angegangen - vor allem bei der Verbindungsstabilität, im täglichen Workflow und beim Einrichtungsprozess.
Wer öfter mit instabilem Netz zu kämpfen hat, dürfte sich über den größten Fortschritt dieser Version freuen. Sitzungen bauen nach einem Verbindungsabbruch spürbar schneller wieder auf als bisher. Auch der Recovery-Mechanismus nach Updates arbeitet zuverlässiger, sodass laufende Aufgaben bei einem Verbindungsverlust nicht mehr einfach abbrechen oder händisch neu gestartet werden müssen.
Auch beim Funktionsumfang hat sich einiges getan. Automatisierte Browser-Abläufe lassen sich nun in Echtzeit mitverfolgen - man sieht sofort, wo etwas hakt, statt im Nachhinein Logs durchzuforsten. Workflows, die an Git-Repositories gebunden sind, können jetzt direkt in der Cloud ausgeführt werden, was besonders für Teams mit verteilten Entwicklungsumgebungen interessant sein dürfte. Ergänzt wird das Ganze durch eine zentrale Suche über gespeicherte Meeting-Transkripte sowie durch Chat-Freigaben per Link, deren Zugriff sich nachträglich wieder widerrufen lässt, falls eine Konversation doch nicht länger geteilt werden soll.
Auf dem Mac bekommt die Anwendung nun native Browser-Tabs, die beim Wechsel zwischen Chats geöffnet bleiben. In den Modell-Einstellungen lassen sich Accounts individuell verwalten und nach Priorität sortieren. Im Skill Workshop bleiben erlernte Fähigkeiten eines Agenten künftig über verschiedene Workspaces hinweg erhalten, statt bei jedem Wechsel neu antrainiert werden zu müssen.
Beim Onboarding gibt es ebenfalls Fortschritte: Treten Verbindungsprobleme auf, führt das System nun mit konkreteren Hinweisen durch die Fehlerbehebung. Statt getrennter Felder für Token und Passwort gibt es bei der Remote-Einrichtung nur noch ein einheitliches Secret-Feld. Außerdem verlangt OpenClaw jetzt eine bewusste Auswahl des KI-Providers, anstatt vorschnell einen Standardwert zu setzen.
Bevor das Update eingespielt wird, lohnt sich ein Blick auf die Systemvoraussetzungen: Ab dieser Version wird mindestens Node.js 24.16.0 innerhalb der 24er-Reihe oder Node.js 26.1.0 benötigt. Das Entwicklerteam rät dabei zum Einsatz von Node 26.
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