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The Blood of Dawnwalker: Hotfix 1.04 behebt lästige Controller-Bugs und Performance-Probleme
Rebel Wolves schiebt ein neues Update für das Dark-Fantasy-RPG nach, um Steam-Eingabefehler zu lösen. Zudem plant das Studio bereits konkret ein Sequel.
Das düstere, Witcher-artige Fantasy-Rollenspiel The Blood of Dawnwalker kommt bei den Spielern weitgehend gut an – zumindest, wenn man von einigen technischen Problemen absieht. Performance-Ruckler, Controller-Schwierigkeiten, Bugs (und womöglich auch der fehlende New Game+-Modus) dämpfen aktuell noch das Erlebnis. Deshalb hat Entwickler Rebel Wolves nun schnell einen Hotfix nachgeschoben, der einige dieser Probleme aus der Welt schafft.
Parallel dazu wurde entdeckt, dass Rebel Wolves nach einem Lead Writer sucht, um an einem Sequel zu The Blood of Dawnwalker zu arbeiten. Dass das Studio genau solche Pläne schmiedet, stand bereits vor dem Release des ersten Teils offen im Raum. Tatsächlich sprach ich kürzlich mit Game Director und Studio-Mitgründer Konrad Tomaszkiewicz genau über dieses Thema. Er erklärte den Plan des Studios, Vampir-Held Coen durch verschiedene historische Epochen in neue Abenteuer zu schicken – und dass wir unsere Spielstände nahtlos übernehmen können.
Konrad Tomaszkiewicz ist CEO und Mitgründer von Rebel Wolves. Weltweite Bekanntheit erlangte er durch seine langjährige Zeit bei CD Projekt Red, wo er als Game Director maßgeblich die Entwicklung von The Witcher 3: Wild Hunt leitete.
Doch zurück in die Gegenwart: Der Hotfix (1.04) rollt aktuell auf allen Plattformen (PC, PS5 und Xbox Series X/S) aus. Er behebt Stabilitätsprobleme, Fehler, die das Speichern oder das Abschließen von Quests verhinderten, sowie ganz spezifische Controller-Probleme auf Steam.
Besonders interessant: Auf dem PC kam es teilweise zu extremen Framerate-Einbrüchen, sobald Spieler einen Controller anschlossen. Der Grund dafür war laut den Patch Notes eine veraltete GameInput-Software (vermutlich die Software, mit der Windows angeschlossene Geräte wie Controller erkennt). Außerdem hat Rebel Wolves die Deadzones der Controller weiter angepasst, um Probleme beim Sprinten zu vermeiden – ein Fehler, den viele Spieler bemängelt hatten.
Diese Anpassungen folgen auf einen ersten Hotfix vom Wochenende. Dieser lieferte offiziellen Support für den DualSense-Controller auf Steam und GOG. Ob damit auch das extrem nervige Problem behoben wurde, bei dem die Steuerung bei Dialogentscheidungen und im Inventar wild herumspringt, bleibt abzuwarten.
Die Fixes für die Stabilität werden in den Notes derweil lediglich als "diverse Verbesserungen der Spielstabilität" zusammengefasst. Wer auf unbegrenzte Framerates in Cutscenes oder allgemeine Performance-Optimierungen für verschiedene Auflösungen und Grafikkarten hofft, muss sich noch etwas gedulden. Immerhin versuchte ein früherer Hotfix bereits, die Performance im Rahmenlosen Fenster- und Fenstermodus zu verbessern.
Rebel Wolves hat jedenfalls versprochen, solange am Spiel zu schrauben, bis es rund läuft. "Wir werden das Spiel weiter verbessern, damit ihr The Blood of Dawnwalker noch angenehmer erleben könnt. Danke für eure Unterstützung und eure Geduld", schrieb das Studio im Steam-Beitrag zum Hotfix 1.02.
Der Titel hat bereits die Marke von einer Million verkauften Exemplaren geknackt und weist – wenig überraschend – eine massive Überschneidung mit der Zielgruppe von Witcher 3 auf. Mal sehen, wie hoch diese Verkaufszahlen noch steigen können.