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iPhone 18 Pro (Max): A20 Pro, variable Kamera-Blende und längere Laufzeiten
Apple hat für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max die Kamera im bekannten „Plateau-Design“ erneuert und diese erstmals mit einer variablen Blende ausgestattet. Den A20 Pro aus 2-nm-Fertigung kühlt eine größere Vapor Chamber. Die Laufzeiten sind länger als jemals zuvor im iPhone und die Dynamic Island ist kleiner geworden.
Das iPhone 18 Pro (Max) kommt in den neuen Farben Black, Silver, Glacier und Burgundy. Apple erklärte zur Keynote, dass sich das rückseitige Glas farblich nun besser in das Gesamtdesign integriere. Das IP68-zertifizierte Chassis fertigt Apple aus Aluminium.
Nach dem M6 für den aktualisierten Mac mini ist der A20 Pro der zweite Apple-Silicon-Chip, der der modernsten, effizienteren 2-nm-Fertigung von TSMC entstammt.
Für den A20 Pro hat Apple neue CPU-Kerne entwickelt, das Unternehmen spricht jetzt auch hier von sogenannten „Super Cores“ für die beiden ehemaligen P-Kerne, die laut Apple auf „Desktop-Niveau“ liegen sollen. Diese Kerne seien 20 Prozent schneller als die klassischen P-Kerne des A19 Pro. Neben den zwei Super Cores kommen auch wieder vier Efficiency-Kerne zum Einsatz, für die Apple jedoch keine Leistungsangaben macht.
Nach bislang maximal sechs GPU-Kernen im A19 Pro wechselt der A20 Pro auf ein rund 17 Prozent größeres GPU-Design mit sieben Kernen und höherer Speicherbandbreite. Jeden GPU-Kern ergänzt Apple um einen Neural-Beschleuniger, die jetzt eine doppelt so hohe FP8-Leistung aufweisen sollen. Die neue GPU soll so KI-Prompts lokal ausgeführter LLMs deutlich schneller verarbeiten.
Darüber hinaus hält die erstmals mit dem M6 eingeführte Dual-Neural-Engine Einzug, sodass insgesamt nicht mehr 16, sondern jetzt 32 NE-Kerne zur Verfügung stehen, um möglichst viele KI-Aufgaben auf dem Smartphone abwickeln zu können, bevor die Cloud angefragt werden muss. Die Neural Engine sei zudem effizienter und kann jetzt auch mit dem FP8-Format umgehen.
Apple hat auch überarbeitet, wie der A20 Pro gekühlt wird respektive wie der Chip im ersten Schritt seine Wärme abgibt. Anstatt den DRAM klassisch „on package“ auf dem Die zu stapeln, sitzt er jetzt daneben, sodass Wärme von Die und DRAM jeweils direkt an das Kühlsystem übertragen werden kann. Die Vapor Chamber erstreckt sich intern jetzt über große Bereiche der Rückseite des Smartphones und leitet die Wärme neuerdings über eine vollflächige Kupferschicht an das Backcover.
Die Rückseite des iPhone 18 Pro (Max) zeichnet sich abermals durch das Plateau-Design für die drei Kameras aus. Überarbeitet hat Apple dieses Mal nur die 48-MP-Hauptkamera, die um eine variable Blende ergänzt wurde. Das bedeutet, das Smartphone respektive die Kamera kann automatisch entscheiden, wie viel Licht auf den Sensor einfallen soll und wie früh oder spät die Schärfe eines Motivs nach hinten hin abfallen soll. Eine kleinere native (statt emulierte) Blende sorgt für einen stärkeren Bokeh-Effekt, eine größere Blende für eine scharfe Abbildung auch des Hintergrunds.
Die Blende kann im Automatik von der Kamera-App selbst gewählt werden, Anwender können aber auch manuell eingreifen und aus insgesamt vier Stufen wählen: der Anfangsblende von f/1.48 statt f/1,78 sowie f/1.8, f/2.8 und f/4.0. Die Auswahl erfolgt über die neuen Pro Controls in der Kamera-App, über die sich neben der Blende auch Belichtungszeit und Weißabgleich einstellen lassen. Innerhalb der überarbeiteten Photographic Styles für Fotos stehen neue Optionen für Textur und Körnung zur Verfügung.
Apple hat auch die Video-Fähigkeiten erweitert. Cinematische Effekt lassen sich nun auch noch nach der Aufnahme anwenden, sofern es sich um Video mit maximal 60 FPS handelt. Im Zeitraffer unterstützt Apple erstmals 4K sowie Dolby Vision und HDR.