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macOS 27 Golden Gate: Liquid-Glass-Feinschliff, bessere Performance, Siri AI
Apples nächstes Betriebssystem soll viele Unstimmigkeiten von Liquid Glass beheben. Zudem hat Apple die Performance optimiert und Siri AI angekündigt.
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Auf der heutigen Keynote zur WWDC 2026 hat Apple die nächste Version von macOS angekündigt. Apple vermarktet das System weiterhin mit einem Beinamen: macOS 27 heißt Golden Gate, eine Referenz an die Golden Gate Bridge in San Francisco.
Die mit macOS 26 eingeführte Liquid-Glass-Oberfläche hat Apple einer Überarbeitung unterzogen. Die glasige Grundidee bleibt erhalten. Apple habe auf User-Feedback gehört und die Transparenzeffekte und Kontraste etwa bei Buttons verbessert, um die in Tahoe vielfach kritisierte Lesbarkeit zu erhöhen.
Konkret bieten macOS 27 wie auch iOS und iPadOS 27 einen Schieberegler, um die Transparenz und Glasigkeit von Liquid-Glass-Elementen stufenlos einzustellen. Die Seitenleiste geht wieder bis zum Rand des Fensters und die Symbolleiste bekommt wieder einen Hintergrund, sodass Buttons nicht etwas verloren über Dokumentinhalte schweben. Der Eckenradius soll über alle Apps hinweg einheitlich sein, auch für noch nicht angepasste Programme. Ferner hat Apple die Icons überarbeitet, sie sollen schärfer erscheinen.
Mehrere Vorberichte beschreiben macOS 27 als ein „Snow Leopard“-artiges Update – in Anlehnung an Mac OS X 10.6 aus dem Jahr 2009, das ohne große neue Funktionen, dafür mit massiven Stabilitätsverbesserungen erschien. So hat Apple in allen Systemen an der Performance gedreht. Apps sollen 30 Prozent schneller starten und Inhalte etwa in der Fotos-App bis zu 70 Prozent schneller erscheinen als zuvor. Animationen sollen flüssiger laufen, und ein überarbeiteter CPU-Scheduler soll für weniger CPU-Last und flüssigere Animationen sorgen. AirDrop-Übertragungen will Apple um 80 Prozent beschleunigt haben.
Für Spotlight verspricht Apple dank eines neuen Indexverfahrens eine schnellere Anzeige der Suchergebnisse und dank eines neuen Ranking-Algorithmus relevantere Vorschläge. Das soll sich auch auf Mail, Fotos und andere Apps auswirken.
Apple Intelligence hat Apple grundlegend überarbeitet – mitsamt „Siri AI“. In Zusammenarbeit mit Google und Gemini-Modellen sollen Apple-Intelligence-Funktionen und Siri leistungsfähiger werden. Damit will Apple auch das Versprechen von der WWDC 2024 erfüllen: Siri AI soll den persönlichen Kontext des Nutzers einbeziehen und Bildschirminhalte verstehen sowie Aktionen über App-Grenzen hinweg ausführen können. Siri AI erscheint im Laufe des Jahres als eigenständige App in einer Beta-Version, aber noch nicht in der EU.
Die neuen lokalen Foundation-Modelle arbeiten multimodal und verstehen somit verschiedene Inhaltstypen gleichzeitig. Weiterhin kombiniert Apple lokale Modelle mit datenschutzfreundlichen Cloud-Modellen. Sie treiben diverse Funktionen an. Image Playground etwa soll damit erheblich bessere Bilder generieren. Zudem ist die App flexibler geworden, sodass man Bereiche markieren und weiter überarbeiten kann. Auch Kurzbefehle lassen sich bald mit natürlicher Sprache per KI erstellen. Visual Intelligence kommt auf den Mac und kann dort Bilder und Ausschnitte analysieren.
Über App Actions lassen sich andere Programme von der KI steuern, vermutlich ähnlich wie mit dem MCP-Protokoll. Weitere Details zu den KI-Neuerungen finden Sie im Artikel zu Apple Intelligence und Siri AI.