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heise+ | 10-Gbit/s-Ethernet: So finden Sie die richtige Hardware fürs Expressnetz
Extraschnelles LAN ist erschwinglich geworden. Doch die Details entscheiden, ob volle 10 Gbit/s fließen, ein Teil oder gar nichts. Wir schaffen Durchblick.
Der Umstieg auf schnelles Ethernet kostet nicht die Welt. Eine PC-Netzwerkkarte, die bis zu 10 Gigabit pro Sekunde (10 Gbit/s, 10GE) über Kupferleitungen (Twisted-Pair, RJ45-Verbinder) überträgt, bekommt man heute für unter 50 Euro. Für Switches nach NBase-T-Norm (0,1, 1, 2,5, 5 und 10 Gbit/s), die solch schnelle Hosts verbinden, sind keine 200 Euro mehr fällig.
Auch die Preise für optische SFP+-Module, mit denen man das schnelle LAN von Switch zu Switch über Glasfasern bei Bedarf kilometerweit leiten kann, sind massiv gesunken. Ein Pärchen Module für 10 Gbit/s über eine Faser ist beispielsweise bei Amazon für 50 Euro zu finden. Wer sich traut, direkt in China über AliExpress zu bestellen, kommt mit der Hälfte weg. Bei Letzterem haben aber die Gewährleistungsabwicklung oder ein Umtausch viel weniger Aussicht auf Erfolg.
Wir schildern im Folgenden die aktuellen Optionen, um stationäre PCs und Notebooks mit dem Expressnetz auszustatten, wie eine „Mal-eben-schnell“-Kopie über ein simples USB-C-Kabel flutscht und was man zum Verteilen und Weiterleiten braucht. Ein weiterer Artikel geht näher auf die Besonderheiten der jetzt verfügbaren USB-C-Adapter für 10GE ein, weil es dort je nach USB-C-Port-Typ entweder ganz oder gar nicht funktioniert.
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