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Update dringend empfohlen: Google schließt in Chrome drei schwere Sicherheitslücken
Google hat mit dem neuesten Update für Chrome drei schwerwiegende Sicherheitslücken in seinem Browser geschlossen, die allesamt als besonders kritisch eingestuft werden. Anwender sollten die Aktualisierung deshalb schnellstmöglich installieren, um potenzielle Angriffe über die Schwachstellen zu verhindern.
Mit der Aktualisierung behebt Google zwei Use-after-free-Schwachstellen in den Modulen Payments und AdFilter sowie einen Integer-Overflow in der Mojo-Komponente. Beide Arten von Sicherheitslücken eignen sich grundsätzlich dazu, schadhaften Code auf ein System einzuschleusen. Dadurch könnten sensible Daten ausgelesen oder im schlimmsten Fall die vollständige Kontrolle über den Rechner übernommen werden.
Wie üblich hält sich Google auch dieses Mal mit technischen Details zu den Sicherheitslücken zunächst zurück. Entsprechende Informationen sollen erst veröffentlicht werden, nachdem ein Großteil der Nutzer das Update erhalten hat und keine Risiken mehr für andere Projekte bestehen, die auf die betroffenen Bibliotheken zurückgreifen. Eine detaillierte Übersicht über die genannten Schwachstellen liefern die Release Notes.
Google empfiehlt daher, die bereinigte Version schnellstmöglich zu installieren. Für Windows und macOS stehen dazu die Versionen 149.0.7827.200 beziehungsweise 149.0.7827.201 bereit. Linux-Nutzer erhalten Chrome 149.0.7827.200. Für Android steht ebenfalls Chrome 149.0.7827.200 zur Verfügung, während für iOS und iPadOS die Version 150.0.7871.51 verteilt wird. Für auf Chromium basierende Browser wie Microsoft Edge dürfte das entsprechende Update erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen erscheinen.
Die meisten Nutzer dürften inzwischen eine entsprechende Update-Benachrichtigung erhalten haben. Alternativ lässt sich die neue Version wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen. Android-Nutzer erhalten die bereinigte Version über den Google Play Store, Nutzer von iOS und iPadOS suchen hingegen den App Store von Apple auf.
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.