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Vodafone und OXG: Eine Million Haushalte beim Glasfaserausbau erreicht
von Carsten Knobloch
10. Sep. 2026 |
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Vodafone und das Joint Venture OXG vermelden einen Meilenstein beim Netzausbau: Gemeinsam hat man die Marke von einer Million Haushalten (Homes Passed) bei den fertiggestellten Glasfaser-Anschlüssen geknackt. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres soll die Zahl auf über 1,2 Millionen ansteigen. Laut Vodafone-Chef Marcel de Groot legt man derzeit das zweithöchste Ausbautempo im deutschen Markt an den Tag.
Der Ausbau durch OXG erfolgt eigenwirtschaftlich und setzt auf das Open-Access-Modell. Das bedeutet, dass es sich um ein offenes Netz handelt, über das künftig auch andere Anbieter ihre Dienste einspeisen können, anstatt parallel eigene Leitungen zu verlegen. Vodafone übernimmt hierbei zunächst die primäre Vermarktung für Internet, Festnetztelefonie und Fernsehen.
Hinter den Kulissen gab es zudem kürzlich eine Verschiebung bei den Eigentümern: Die französische Großbank Société Générale übernimmt den 50-prozentigen Anteil von Altice an der OXG Glasfaser Beteiligungs-GmbH. Dieser Deal soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Insgesamt beziffert Vodafone die Reichweite für eigene Glasfaser-Tarife in Deutschland aktuell auf 15,2 Millionen Haushalte. Neben dem OXG-Netz speist sich dieser Wert aus Kooperationen mit Partnern wie Deutsche Giganetz oder Westconnect. Zählt man das Kabel-Glasfasernetz (DOCSIS) hinzu, erreicht Vodafone nach eigenen Angaben mittlerweile 31,3 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeiten, was rund 76 Prozent der Haushalte in Deutschland entspricht.
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