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Eclipse IDE 2026-09 bringt experimentellen Unified-Diff-Modus
Das neue Quartals-Release der Open-Source-IDE bietet beim Entwickeln mit Java einen neuen Dialog zum Erstellen von Compact Source Files.
Eclipse, die quelloffene Entwicklungsumgebung für Java, C/C++ und weitere Programmiersprachen, ist in der Version 2026-09 erschienen. Zu den Neuerungen gehört in der Java-IDE ein neuer Dialog zum Erstellen von Compact Source Files. Die nun in mehreren Ansichten verfügbaren Textfilter und der noch experimentelle Unified-Diff-Modus sind allen IDE-Paketen gemeinsam. Beim eingebauten Git-Tooling gibt es eine neue Funktion, um alle Projekte außerhalb eines Repositorys zu schließen. Für die Webentwicklung wurde der Support für TypeScript auf Version 6.0 aktualisiert.
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Der Support für die kommende Java-Version 27, deren Veröffentlichung eine Woche nach dem Eclipse-Release geplant ist, ist noch nicht fest integriert. Eine Vorabversion wird jedoch voraussichtlich kurz nach dem Java-Release über den Eclipse Marketplace verfügbar sein.
(Bild: Playful Creativs / Adobe Stock & asgraphicsb24 / 123rf)
Am 13. Oktober 2026 findet die betterCode() Java statt, dieses Jahr unter dem Motto „Das Beste, was Java zu bieten hat“. Die Online-Konferenz zeigt, wie die Neuerungen der jüngsten Java-Releases dabei helfen können, Java-Anwendungen effizienter zu gestalten.
Die Eclipse IDE erscheint mit Java 25, der aktuellen Java-Version mit Long-Term Support (LTS). Wer eine andere Java-Version nutzen möchte, muss sie separat installieren. Dass die Eclipse IDE erst jetzt mit Java 25 ausgeliefert wird, obwohl diese Version seit fast einem Jahr verfügbar ist, liegt daran, dass es kein entsprechendes JDK für Windows on ARM von Eclipse Adoptium gab. Das ist zwar nach wie vor der Fall, für Windows on ARM wird jedoch stattdessen das Microsoft JDK 25.0.4.1 eingebunden.
Neu ist ein Dialog zum Erstellen von Compact Source Files. Dabei handelt es sich um eine mit Java 25 eingeführte Java-Datei im unbenannten Paket mit einer main-Methode sowie optional weiteren Methoden und/oder Feldern, die nicht innerhalb einer Klassendeklaration stehen. Da Eclipse Java-Quelldateien beim Speichern im Hintergrund automatisch inkrementell kompiliert, fühlt sich Java damit wie eine Skriptsprache an. In Kombination mit der ebenfalls seit Java 25 verfügbaren IO-Klasse lässt sich so ein besonders kompaktes „Hello, World!“-Programm schreiben:
In der Eclipse-Plattform, die allen IDE-Paketen gemeinsam ist, verfügen die Ansichten Problems, Bookmarks, Markers und Tasks nun über einen Textfilter. Damit lassen sich Einträge ausblenden, die nicht dem Suchtext entsprechen. Noch experimentell ist die neue Unified-Diff-Funktion. Ist sie aktiviert, erscheinen Änderungen direkt im entsprechenden Editor statt wie bisher im klassischen Side-by-Side-Compare-Editor. Der Vorteil: Es steht ein vollwertiger Code-Editor mit Codevervollständigung und Fehler-/Warnungsmarkierung zur Verfügung. Da ein solcher vollwertiger Editor allerdings nur mit Dateien im Workspace funktioniert, öffnet Eclipse in anderen Fällen – beispielsweise beim Vergleichen zweier älterer Versionsstände einer Datei miteinander – weiterhin den klassischen Compare-Editor.