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Warhammer 40k - Gegen die Attentäter aus Warhammer 40k wirkt Agent 47 wie ein zahmes Kätzchen
Nicht alle Attentäter des Imperiums agieren im Spionage-Outfit. Viele mischen sich jahrelang in den Bekanntenkreis ihrer Opfer.
Der begnadete Philosoph H. P. Baxxter hat schon 1994 den prophetischen Aphorismus »Hyper, Hyper« geprägt, der im Jahr 40.000 für die gesamte Menschheit gilt: Alles in Warhammer 40k ist irgendwie drüber. Überall im Universum marschieren millionenschwere Gardistenheere gegen Orkhorden, Tyraniden und Chaos-Zöglinge, täglich verausgaben sich in den Maschinerien und Fabriken des Imperiums Milliarden.
Und aus Auftragsmorden wird in 40k eine eigene Behörde: das Officio Assassinorum. Deren Agentinnen und Agenten sind ebenfalls derart drüber, dass selbst Meuchellegende Agent 47 aus Hitman dagegen wie ein zahmes Kätzchen wirkt. Also lasst mich euch mal durchführen durch die Welt der 40k-Attentäter.
Wie jede gute Behörde untergliedert sich auch das Officio Assassinorum in unterschiedliche Abteilungen, die allesamt eigene Schwerpunkte beim ... naja, beim Umbringen von Zielpersonen setzen. Diese Abteilungen nennen sich Tempel oder Kladen, hier mal alle in der Übersicht:
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Alles krasse Attentäter, aber den Vogel schießt in meinen Augen die sogenannte Eversor-Klade ab. In einem Warhammer-Buch, das ich gerade lese (Nemesis von James Swallow) wird ein Eversor-Attentäter versehentlich aus dem Schlaf erweckt – Resultat ist der Tod einer ganzen Forschungseinrichtung, Dutzende Menschen lassen ihr Leben.
Eversor-Attentäter sind meist bereits vor ihrer »Behandlung« psychopathisch veranlagt. Die Zöglinge kommen in eine Art psychische Streckbank und werden mit Psychopharmaka und Drills zu absoluten Killermaschinen hochgezüchtet. Sie verbringen ihr Leben in Schlaftanks und sind so präpariert, dass nur das Töten ihnen Befriedigung beschert. Trennst du einen Eversor von seinen Waffen, empfindet er die gleichen Verlustängste wie eine Mutter, der du ihr Neugeborenes wegnimmst.
Ein Eversor-Assassine bekommt per Hypnosuggestion im Schlaf seine Zielperson vermittelt. Sobald er aufwacht, kennt er nur noch sein Ziel. Eversor-Attentäter haben keine Vergangenheit, keine Zukunft, sie kennen ihre eigenen Namen nicht, sondern nur die Gegenwart der Mission. Wenn sämtliche anderen Kladen chirurgische Skalpelle sind, dann ist ein Eversor eine Panzerfaust.
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Falls ihr euch mal reinfuchsen wollt in die Welt der Warhammer-Attentäter empfehle ich zwei Bücher: