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Julia 1.13 wird schneller und erweitert REPL
Das Julia-Projekt hat Version 1.13 der Programmiersprache für technische und wissenschaftliche Berechnungen veröffentlicht. Die neue Version verkürzt unter anderem die Zeit zum Vorkompilieren von Paketen. Nach Angaben der Entwickler benötigen Pakete dafür rund 30 Prozent weniger Zeit als mit Julia 1.12. Gegenüber der Langzeitversion 1.10 fällt die Zeitersparnis je nach Rechner mit 10 bis 20 Prozent geringer aus.
Die interaktive Julia-Shell REPL (Read-Eval-Print Loop) bietet nun eine integrierte Syntaxhervorhebung. Nutzer benötigen dafür kein zusätzliches Paket. Das standardmäßig eher konservativ gehaltene Farbschema lässt sich individuell anpassen.
Auch beim Einfügen von Text in Terminals gibt es eine Änderung. Das sogenannte Bracketed Paste signalisiert Programmen, ob eingegebener Text aus einer Einfügeaktion stammt oder manuell getippt wurde. Julia kann solche Inhalte dadurch gezielter verarbeiten. Unter Linux und MacOS existiert die Funktion schon länger, mit Version 1.13 kommt sie auch unter Windows hinzu.
Julia 1.13 ersetzt zudem die bisherige Hash-Funktion. Für das Hashing von Bytefolgen kommt nun RapidhashNano zum Einsatz.
Änderungen am Scheduler sorgen dafür, dass untätige Threads nun in einer eigenen Scheduler-Aufgabe warten. Dadurch können abgeschlossene Aufgaben schneller von der Speicherbereinigung erfasst werden. Weitere Anpassungen am Scheduler sollen unter anderem Unterbrechungen wieder zuverlässig ermöglichen.
Der Versionsverwalter Juliaup erhält außerdem eine grafische Oberfläche. Bisher ließ er sich ausschließlich über die Kommandozeile bedienen. Die grafische Variante ist ab Juliaup 1.22 auf allen von Juliaup unterstützten Plattformen enthalten. Im Highlights-Beitrag sind die Features näher beschrieben. Das News-File listet alle Änderungen auf.
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