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Final Fantasy VII Revelation: Hamaguchi würde gerne Final Fantasy 6 in seinem Remake-Stil sehen
Im Interview spricht Director Naoki Hamaguchi über fliegende Chocobos, Inspirationen durch Neon Genesis Evangelion und träumt vom FF6-Remake.
Ein bisschen müssen wir auf Final Fantasy VII Revelation noch warten, aber trotzdem wollte uns der leitende Entwickler Naoki Hamaguchi alle seine Geheimnisse im Rahmen der Gamescom schon verraten. Leonie und ich sprachen mit dem Game Director über den Abschluss der Final-Fantasy-7-Remake-Trilogie zusammen mit einem weiteren Magazin in Köln. Besonders interessant: Infos dazu, wer die Entwicklung von Final Fantasy 17 übernehmen könnte. Hier deutete Hamaguchi ..sich selbst an?! Vielleicht war es nur eine Überinterpretation meinerseits, am besten überprüft ihr das oben. Die Übersetzung im Interview stellte Gavin Poffley.
Wer mehr dazu lesen mag, wie sich Revelation spielt, schaut am besten in Leonies Vorschau vorbei. Hier unten lest ihr ausgewählte Fragen, im Video seht ihr das vollständige Gespräch. Viel Spaß!
Eurogamer.de: Worauf habt ihr euch konzentriert, um Final Fantasy 7 Revelation größer und besser als Remake und Rebirth zu machen?
Der leitende Entwickler des aktuellen Remakes von Final Fantasy VII trat 2006 Square Enix bei. Nach Hamaguchis Rolle als Lead Programmer für Lightning Returns: Final Fantasy XIII stieg er zum Co-Director von Final Fantasy VII Remake und schließlich zum Main Director von Rebirth und Revelation auf.
Naoki Hamaguchi: Das Spielerlebnis spürbar zu verändern stand bei uns im Zentrum. Während das erste Remake storygetrieben war und Rebirth den Fokus auf die Erkundung einer offenen Welt legte, wollten wir in Revelation mehr Vertikalität, ein Gefühl von Höhe, ins Spiel bringen. Mit der Highwind kann man nun die Welt von oben erkunden aus und sich direkt in Abenteuer stürzen. Auch die Chocobos haben neue Fähigkeiten erhalten, um sich mit hoher Geschwindigkeit durch die Lüfte zu bewegen. Es ging uns darum, das Erkunden vom Laufen am Boden zum freien Fliegen weiterzuentwickeln.
Eurogamer.de: In früheren Präsentationen stand Vincent Valentine stark im Fokus. Wird er im dritten Teil eine zentralere Rolle spielen, als im Originalspiel?
Hamaguchi: Im originalen Final Fantasy 7 waren Cid und Vincent optionale Charaktere. In der Remake-Trilogie sind sie feste Bestandteile der Hauptgeschichte. Wir wollten tiefer in ihre Hintergründe eintauchen. Vincent und Cid sind nun vollständig spielbar. Das Besondere ist, dass sich das Questsystem und die Handlungsstränge verändern können, je nachdem, welchen Charakter man spielt. Wir empfehlen Spielern definitiv, Vincents Nebenquests zu auszuprobieren, um mehr über seine Geschichte vollständig zu erfahren.
Eurogamer.de: Warum haben Sie sich entschieden, das Klassen-/Jobsystem erst in Revelation und nicht schon in Rebirth einzuführen? War das von Anfang an geplant?
Hamaguchi: Ehrlich gesagt, nein. Bei der Entwicklung konzentrieren wir uns immer voll und ganz auf das aktuell anstehende Spiel. Als wir das erste Remake machten, dachten wir noch nicht an die Mechaniken von Revelation. Erst etwa ein Jahr vor Abschluss von Rebirth haben wir konkret überlegt, welche neuen Elemente – wie die erwähnte Vertikalität und das Job- bzw. Wear-System – wir in den dritten Teil integrieren wollen.