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Palworld: Pocketpair betont Zusammenhalt statt Konkurrenz unter Survival-Spielen
Pocketpair-Manager John „Bucky“ Buckley sagt, es gebe in der Survival-Szene kein böses Blut. Entwickler von Palworld, Rust, Valheim und ARK arbeiten gut zusammen und teilen die Liebe zum Genre.
Der Head of Publishing und Communications bei Palworld, John „Bucky“ Buckley von Pocketpair, hat sich jüngst gegen die verbreitete Vorstellung ausgesprochen, dass zwischen großen Survival-Spielen Konkurrenzdenken oder sogar böses Blut herrsche. In einem Beitrag auf X betont er, dass die Entwickler-Szene deutlich kollegialer sei, als viele Spieler annehmen.
Buckley schreibt: „So viele Menschen betrachten Survival-Spiele als Wettbewerb untereinander und glauben, es gäbe böses Blut.“ Diese Wahrnehmung sei jedoch falsch. Stattdessen stellt er klar: „Eigentlich verstehen wir uns alle sehr gut, weil wir alle etwas gemeinsam haben! Wir lieben Survival-Spiele!“
This has been a personal side project of mine since the start of 2026. So many people view survival games as competition to each other, and think there is bad blood.But actually, we all get along really well because we all have something in common! We love survival games!🤝 https://t.co/Sg7FVDGPTh
Damit widerspricht er der Idee, dass Titel wie Rust, Valheim oder ARK: Survival Evolved in einem feindlichen Verhältnis zueinander stehen würden. Laut Buckley gebe es im Hintergrund eher Austausch, gegenseitigen Respekt und gemeinsame Leidenschaft für das Genre. Besonders in der aktuellen Phase, in der Survival-Spiele regelmäßig große Erfolge feiern, scheine die Branche enger zusammenzurücken als viele Außenstehende vermuten.
Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit sei das Super Survival Summer-Bundle auf Steam, das insgesamt zehn bekannte Survival-Spiele enthält. Dazu gehören unter anderem weitere populäre Spiele wie V Rising und Palworld selbst.
Buckley selbst beschreibt das Projekt als persönliche Initiative, die er bereits seit Anfang 2026 verfolgt habe. Es sei also kein reines Marketingprodukt, sondern eine aus Begeisterung entstandene Idee innerhalb der Entwickler-Community.
Für Aufmerksamkeit sorgte zudem seine humorvolle Antwort auf die Frage, was man tun solle, wenn man bereits alle enthaltenen Spiele besitze. Seine Empfehlung lautete: „Kauft es noch einmal und verschenkt es an die Person, die ihr am liebsten bestrafen würdet.“
Insgesamt zeigt sich ein Bild einer Szene, die trotz wirtschaftlichem Druck, steigenden Kosten und gelegentlichen Entlassungswellen erstaunlich kooperativ bleibt. Die gemeinsame Leidenschaft ist oft wichtiger als Konkurrenzdenken. Auch wenn die Spiele auf dem Markt miteinander um Aufmerksamkeit kämpfen, wollen alle Studios letztendlich nur eines: der Community gute Unterhaltung bieten.