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Zelda-Pixelfibel im Check: Das kompakte Retro-Nachschlagewerk von elektrospieler
Kleineres Format, gewohnte Qualität: Das 192 Seiten starke Nachschlagewerk widmet sich ausgiebig den Game-Boy-Advance-Klassikern rund um Link.
Nach mehreren sehr gelungenen Pixelbüchern ist es beim Verlag elektrospieler ein wenig kleiner geworden. Das neueste Werk, das sich mit Retro-Games befasst, ist die Zelda-Pixelfibel. Schon der Name verdeutlicht, dass alles etwas kompakter ausfällt. Was aber keineswegs bedeutet, dass es schlechter wäre als die vorherigen Nachschlagewerke.
Damit ihr das auch richtig einordnen könnt: Das zuletzt veröffentlichte GBA-Pixelbuch hat mehr als 300 Seiten zu bieten und misst 21,5 x 21,5 cm. Kostenpunkt: 49,95 Euro. Die Zelda-Pixelfibel ist 16,5 x 16,5 cm groß, umfasst 192 Seiten und kostet 34,95 Euro.
Auch wenn der Name vielleicht mehr andeutet, konzentriert sich das Buch nicht auf die gesamte Zelda-Reihe. Stattdessen geht es um The Legend of Zelda: A Link to the Past, die Multiplayer-Erweiterung Four Swords und The Legend of Zelda: The Minish Cap. Also ein ausführlicher Blick auf ausgewählte GBA-Titel der beliebten Nintendo-Reihe.
Genau das ist auch das Konzept hinter der Fibel-Reihe. Diese Bücher sollen sich einem einzigen Spiel, einer Reihe oder (wie hier) einer kleinen Auswahl widmen. Ähnlich wie bei den Pixelbüchern analysieren und kommentieren die Autoren Robert Bannert, Thomas Nickel und Martin Nagel die einzelnen Spiele, nur dass man in diesem Format deutlich mehr auf einzelne Titel und deren Aspekte eingehen kann. Begleitet wird der Textpart einmal mehr von schönen Abbildungen und Karten, die eigens für das Buch angefertigt wurden.
Dass die Zelda-Pixelfibel den Fokus auf "The Minish Cap" und "Four Swords" legt, beleuchtet ein besonderes Kapitel der Nintendo-Historie. Diese GBA-Klassiker wurden Anfang der 2000er-Jahre nicht von Nintendo selbst, sondern in einer einzigartigen Partnerschaft vom Third-Party-Giganten Capcom entwickelt.
Mit ihrem Formfaktor ist die Zelda-Pixelfibel natürlich ein wenig kleiner als die vorherigen Bände, dadurch aber auch handlicher. Sie lässt sich zum Beispiel angenehmer in den Händen halten, wenn man im Bett noch ein wenig lesen möchte. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch nicht, dass man an der Qualität gespart hätte. Dahingehend bewegt sich die Pixelfibel auf demselben Niveau wie ihre großen Vorgänger. Das ganze Buch fühlt sich sehr wertig an, überzeugt mit seiner Gestaltung und man merkt, wieviel Herzblut hier hinein geflossen ist. Erst recht, wenn man bedenkt, dass die Veröffentlichung mehrfach aus verschiedenen Gründen verschoben werden musste. Am Ende lohnt sich das Resultat.
Ihr bekommt die Zelda-Pixelfibel direkt im Shop von elektrospieler.
Letztlich macht ihr hiermit nichts falsch, wenn euch schon die Pixelbücher gefallen haben und ihr auch nur ansatzweise an The Legend of Zelda beziehungsweise genau an diesen Spielen interessiert seid. Plattform-Pixelbücher lassen sich schließlich nur begrenzt veröffentlichen, doch für die Pixelfibeln gibt es theoretisch haufenweise mögliche Kandidaten, die sich in Zukunft noch umsetzen ließen. In diesem Sinne: Gerne mehr davon.