// GAMESTAR — GAMING
Indiana Jones - An der kontroversesten Entscheidung für Teil 4 war George Lucas schuld - nicht mal Steven Spielberg und Harrison Ford waren überzeugt
Das Geheimnis hinter dem Kristallschädel war George Lucas’ Idee und einer der größten Kritikpunkte an Indy 4. Bildquelle: Paramount
Im Jahr 2008 sollte mit Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels die beliebten Abenteuerfilme aus den 80ern fortgesetzt werden. Der Film spielte laut Box Office Mojo über 786 Millionen US-Dollar ein. Damit ist er zwar der an den Kinokassen erfolgreichste Film, gilt aber dennoch als einer der schwächsten der Reihe.
Das lag mitunter daran, dass es schon damals unterschiedliche Meinungen von George Lucas, Steven Spielberg und Harrison Ford zu einer elementaren inhaltlichen Idee gab.
Das berichtete kürzlich die Produzentin und ehemalige Chefin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, in einem umfassenden Einblick in die Produktionsgeschichte der Filmreihe von Vulture.
1:52
Wie Harrison Ford zu Indiana Jones wurde: Disney enthüllt neue Doku um den legendären Darsteller
Der Plotwist, dass Indiana Jones am Ende auf Aliens trifft, passte sowohl Indy-Darsteller Harrison Ford als auch Regisseur Steven Spielberg nicht wirklich. Kennedy erzählt:
Sie [Ford und Spielberg] wollten keinen Jäger des verlorenen Schatzes drehen, in dem Außerirdische vorkommen, und hatten deswegen so eine Art Streit mit George [Lucas].
Laut Kennedy haben sie am Ende das gemacht, was Lucas wollte, doch beide waren nicht »zu 100 Prozent an Bord«. Deswegen ist der Film ihrer Meinung nach auch der schwächste der vier, bei denen Spielberg Regie führte.
Lucas berichtet im selben Artikel, dass er sogar noch mehr Aliens wollte, »ein bisschen wie in Krieg der Welten«, erklärt er. Nach fünf unterschiedlichen Drehbüchern habe man sich dann auf einen Kompromiss geeinigt, so Lucas.
Schau für weitere spannende Geschichten auf unserer Startseite vorbei