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Beats: Apple plant Gaming-Controller und Store-Neugestaltung
Für das iPhone werden von mehreren Drittherstellern Gaming-Controller angeboten, um das Spielen auf dem Smartphone mit physischen Tasten und Triggern zu ermöglichen. Nun soll laut Bloomberg auch Apple selbst mit der Beats-Marke in dieses Segment einsteigen. Apple plane außerdem eine umfassende Neugestaltung der eigenen Stores.
Hinweise auf eigene Game-Controller von Apple ließen sich dem Release Candidate von macOS 26.7 entnehmen, wie zuerst MacRumors bereits Anfang September berichtete. Die unter den Codenamen „T6502“ und „T1057“ identifizierten Controller sollen dem im Betriebssystem gefundenen Code zufolge geläufige Merkmale wie D-Pad, Thumbsticks, Schultertasten, Home-Button, Trigger und mehr aufweisen. Der T1057 soll darüber hinaus zusätzlich mit einem Beschleunigungsmesser und Gyroskop ausgestattet sein.
Bereits mit dem zweiten Release Candidate von macOS 26.7 waren die hinweisgebenden Codeschnipsel aber wieder aus dem Betriebssystem verschwunden, doch berichtet jetzt Bloomberg, dass Apple durchaus den Einstieg in dieses Produktsegment plane.
Die Gaming-Controller sollen allerdings nicht direkt von Apple selbst angeboten werden, sondern von der vollständig zum Unternehmen gehörenden Beats-Marke. Laut Bloomberg sei die Beats-Marke für neue Produktkategorien prädestiniert, weil Apple darüber auch neue und vor allem günstigere Produkte anbieten könne, die nicht unbedingt zur hochwertigeren Apple-Marke passen.
Unterdessen plane Apple auch eine schrittweise Neugestaltung der eigenen Stores, die sich aus drei größeren Veränderungen zusammensetze: einer neuen „Avenue“, also neugestalteten Bereichen entlang der Seiten des Apple Stores, sowie einer stärkeren Präsenz der Genius Bar für Support und dem Wegfall der großen Videowände.
Zwei neue Avenue-Bereiche soll es in den Apple Stores geben: einen für das Abholen von Online-Bestellungen und einen für „Today at Apple“-Hands-on-Sessions. Beide Bereiche sollen mit vollständig aus Holz gefertigtem Mobiliar ausgestattet werden, für die Hands-on-Sessions seien Stühle, ein größerer Bildschirm und ein Platz für den Instruktor vorgesehen. Schrittweise abgeschafft werden sollen die riesigen Videowände, die aktuell für „Today at Apple“ genutzt werden. Diese gehen auf die Retail-Chefin Angela Ahrendts zurück, die das Unternehmen im April 2019 verließ.
Anstelle der Videowände soll Apple wieder verstärkt auf dedizierte Genius Bars setzen. Die neuen Tresen sollen an die Genius Bars früherer Zeit erinnern, aber ebenfalls aus Holz und in zwei Höhen gebaut werden, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten.
Die ursprüngliche Genius Bar war als klar erkennbare, lange Theke gestaltet, an der mehrere Kunden nebeneinander von Mitarbeitern betreut wurden. Mit den neuen Store-Konzepten ab den 2010er-Jahren löste Apple diese Struktur zunehmend auf und integrierte den Support in offenere Bereiche mit Tischen und Sitzgelegenheiten. Hintergrund war der Versuch, die Stores weniger wie Verkaufsflächen und stärker wie offene Treffpunkte wirken zu lassen. Die Funktion der Genius Bar blieb dabei erhalten, auch wenn ihre namensgebende „Bar“ in vielen Filialen optisch verschwand.