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Overwatch: Tracer bleibt das Maskottchen des Helden-Shooters
Auf der BlizzCon bestätigte Blizzard das britische Gesicht des Shooters und stellte zeitgleich einen aus Simbabwe stammenden Wissenschaftler als Neuzugang vor.
Tracer ist nach wie vor das offizielle Maskottchen von Blizzards Helden-Shooter Overwatch.
Die Figur ist seit dem Debüt des Spiels im Jahr 2016 bekannt und wird damit in Verbindung gebracht. Marketing und Merchandise griffen sie ebenfalls auf, doch seitdem wurde das alles etwas zurückgefahren.
An ihrer Rolle als das Gesicht von Overwatch hat das jedoch nichts geändert: "Tracer ist absolut noch das Maskottchen von Overwatch", erklärt Art Director Dion Rogers im Gespräch mit IGN. "'Tracer-Orange' ist ein Begriff, den unser Team ständig verwendet. Dieser kleine Cheeto oben auf dem Logo ist orange. Sie ist nach wie vor unser Aushängeschild."
Dion Rogers fungiert als Art Director für Overwatch. Er prägt den visuellen Stil des Helden-Shooters maßgeblich mit und ist auf großen Events wie der BlizzCon regelmäßig das öffentliche Sprachrohr des Entwicklerteams, wenn es um das Design neuer Inhalte geht.
Ergänzt wird Tracer bald von einem weiteren neuen Charakter. Am Wochenende enthüllte Blizzard auf der BlizzCon den Vampir-Helden Doctrine als nächsten Neuzugang für das Spiel.
"Die Idee stammte von unserer Lead Narrative Designerin Miranda Moyer", erzählt Rogers. "Sie stellte die Frage in den Raum, wie ein Vampir im Overwatch-Universum aussehen würde. Wir leisten bei Helden immer dann unsere beste Arbeit, wenn wir uns um ein richtig cooles Thema versammeln können. Das Stichwort 'Vampir' befeuerte unsere Kreativität sofort – vom Skill-Kit über das Konzept bis hin zum Art-Design."
"Das hat richtig Spaß gemacht", ergänzt Lead Hero Producer Kenny Hudson. "Mit Held Nummer 54 haben wir mittlerweile klassische Archetypen wie den Cowboy, den Ritter oder den Ninja abgehakt. Als uns der Vampir in den Sinn kam, dachten wir uns sofort: Klar, stürzen wir uns darauf und schauen, ob wir daraus einen Helden basteln können."
"Er bleibt im Kern ein Wissenschaftler und Maschinenbauingenieur. Selbst sein Umhang erinnert noch an einen Laborkittel und spiegelt seine wissenschaftliche Seite wider. Ursprünglich entwarfen wir ihn als klassischen Wissenschaftler: ein ganz normaler Typ mit Kittel und Brille. Manchmal muss ein Team ein Bild sehen und sofort rufen: 'Das ist unser Held!' Dieses Gefühl kam bei ihm anfangs noch nicht auf. Doch als wir Mirandas Vampir-Idee aufgriffen und einarbeiteten, wirkte er plötzlich wie ein echter Held. Man erkennt das klare Thema, die Fantasie und den Archetypen. Seine Herkunft aus Simbabwe schafft zudem eine direkte Verbindung zu Doomfist. Da er früher für dessen Familie arbeitete und ihm beim Bau von Waffen half, ergab es absolut Sinn, dass Doomfist sich an ihn wendet, um seinen Arm zurückzubekommen."
Doctrine ist eine von zehn neuen Figuren, die der Helden-Shooter in diesem Jahr erhält. Wie geht es weiter? "Für neue Helden ist immer Platz", betont Rogers. "Wir haben noch eine ganze Menge in der Pipeline."