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EU Kids Act: Eingeschränkter Social-Media-Zugang für Jugendliche unter 15 Jahren sei geplant
von Felix Frank
15. Sep. 2026 |
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Dem US-amerikanischen Nachrichtenportal Politico, welches inzwischen zum Axel-Springer-Verlag gehört, liegen nach eigenen Angaben Dokumente zu neuen Vorschriften der EU-Kommission vor. Demnach sei eine Einschränkung des Zugangs von Jugendlichen unter 15 Jahren zu sozialen Medien und Videoplattformen geplant.
Im Rahmen eines neuen „EU KIDS Act“ sollen die geplanten Veränderungen bereits am Donnerstag im Rahmen eines Gesetzesentwurfs kundgetan werden. Diese legen Vorschriften fest, wonach Social-Media-Plattformen eingeschränkte Accounts für jüngere Nutzer erfordern. Die Vorschrift sieht ein gestaffeltes System für den Zugang zu sozialen Medien vor. Demnach soll der Zugang von Nutzern vor dem 15. Lebensjahr unter elterlicher Aufsicht geschehen. Diverse EU-Länder, darunter Österreich, Dänemark, Frankreich, Griechenland und Spanien, treiben das Ganze auch in nationalen Gesetzen bereits voran.
Auswirkungen hätte dies unter anderem auf große Plattformen, wie TikTok und Instagram. Diese sollen entsprechenden Druck erhalten, da soziale Medien einen nachweislichen Einfluss auf die psychische Gesundheit der Jugendlichen haben. Neben sozialen Medien sollen die Neuerungen auch für Videoplattformen, Online-Spiele sowie auch KI-Chatbots/-Tools gelten. Neben den geplanten Vorschriften wolle man zudem auch mit Aufklärungsmaßnahmen arbeiten.
Die Vorschrift sieht eine Staffelung wie folgt vor:
Zudem sieht der Vorschlag diverse Verifizierungstechnologien für die Plattformen vor, um das Alter der Nutzer zu überprüfen. Bisher hat sich die EU-Kommission noch nicht zu den Plänen geäußert. Vielleicht wissen wir im Laufe der Woche aber tatsächlich bereits konkretes.
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