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heise+ | VW ID.7 Tourer Pro im Test: Kleine Batterie, schlaue Entscheidung
Der VW ID.7 gehört zu den gefragtesten E-Autos in Deutschland. Reicht das Basismodell oder ist der Schritt zur größeren Batterie sinnvoll?
Volkswagen ist im Flottengeschäft unverändert ausgezeichnet verankert, und rund zwei Drittel aller Neuzulassungen hierzulande sind im Schnitt gewerblich. Zusammen mit der geringeren Versteuerung des geldwerten Vorteils von privat genutzten, elektrischen Dienstwagen ergibt das ein Paket, mit dem sich leicht erklären lässt, warum ein teures Modell wie der VW ID.7 zu den meistverkauften Elektroautos gehört. Das Basismodell des Kombis bietet auf den ersten Blick kaum weniger als die teureren Modelle. Grund genug für uns, den VW ID.7 Tourer Pro zu einem Test einzuladen.
Über Jahre hinweg war es das Klischee für einen Dienstwagen schlechthin: Der Passat TDI als Variant war eine sehr oft gewählte Kombination. Es gibt sie noch immer, und wer tatsächlich regelmäßig unter hohem Zeitdruck sehr lange Strecken mit viel Zeug im Gepäckraum fahren muss (oder gar will), trifft damit eine für dieses Profil geschickte Wahl. Doch der ID.7 Tourer ist ihm auf den Fersen, auch auf der Langstrecke. Anders formuliert wird das ohnehin schmale Fenster, in dem ein Passat TDI dem Elektroauto überlegen ist, immer kleiner. Abseits der genannten Verknüpfung (hohes Dauer-Tempo, Zeitdruck, riesige Reichweite) spielt der ID.7 den Passat an die Wand.
Das ist wenig überraschend und erklärt die Nachfrage ein Stück weit eben auch. Denn der elektrische Kombi ist nochmals deutlich leiser und fährt sich schlicht angenehmer als der Diesel, fast ohne wesentliche Nachteile bei allen Angelegenheiten abseits des Antriebs. Der Passat TDI mit 142 kW kann 2,2 Tonnen an den Haken nehmen, der ID.7 Pro nur eine. Selbst einen Kostenvorteil kann der Verbrenner nicht mehr für sich verbuchen, zumindest dann, wenn man halbwegs fair vergleicht. Wenigstens im internen Ranking der ID.7-Tourer-Modelle erscheint das Basismodell finanziell attraktiv. Rund 5000 Euro liegen zwischen Pro und Pro S, und das bei nahezu identischer Serienausstattung und gleichem Antrieb. Der Unterschied liegt in der Batterie.
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