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Umami 3.2.0: Heatmaps und verbesserte Webanalyse
Umami 3.2.0 bringt neue Heatmaps, erweiterte Auswertungen für Ereignis- und Sitzungsdaten sowie überarbeitete Umsatzberichte.
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Umami erhält mit Version 3.2.0 mehrere neue Funktionen zur Webanalyse. Im Mittelpunkt stehen neue Heatmaps, erweiterte Auswertungen für Ereignis- und Sitzungsdaten sowie überarbeitete Umsatzberichte. Außerdem haben die Entwickler die Session-Replay-Funktion verbessert.
Umami ist eine datenschutzorientierte Open-Source-Alternative zu Google Analytics. Die Software lässt sich selbst hosten und erfasst Besucherstatistiken, Ereignisse und weitere Nutzungsdaten.
Mit Version 3.2.0 führt Umami Heatmaps als eigenständigen Berichtstyp ein. Die Funktion visualisiert Klicks und Scrollverhalten auf überwachten Seiten. Die Darstellung basiert auf Schnappschüssen aus den aufgezeichneten Sitzungen und legt die Interaktionen als Overlay darüber. Anwender können die Auswertung nach Seitenpfaden filtern und nach Bildschirmbreiten gruppieren, um Unterschiede zwischen Desktop- und Mobilansichten besser zu erkennen.
Auch die Session-Replay-Funktion hat das Projekt überarbeitet. Neue Filter sollen das Auffinden einzelner Sitzungen erleichtern. Außerdem verbessert Umami die Verarbeitung fragmentierter Aufzeichnungen und teilt große Replay-Daten in kleinere Blöcke auf. Zu große Datenpakete weist die Software künftig zurück. Das soll die Stabilität der Wiedergabe erhöhen.
Die Berichte für Ereignis- und Sitzungseigenschaften unterstützen nun zusätzliche Datentypen wie Boolesche Werte, Datumsangaben und Arrays. Diagramme lassen sich für diese Datentypen direkt erzeugen. Hinzu kommen Pivot-Tabellen sowie gemeinsame Filter für Ereignis- und Sitzungsdaten. Nach Angaben der Entwickler beschleunigen optimierte Datenbankabfragen zudem Filter auf Sitzungseigenschaften.
Auch die Umsatzberichte hat das Projekt neu strukturiert. Statt einer gemeinsamen Schnittstelle nutzt Umami nun getrennte APIs und Ansichten für Diagramme, Kennzahlen, Statistiken und Sitzungsabfragen. Neu hinzu kommen unter anderem ein kumulativer Modus für Umsatzdiagramme sowie zusätzliche Kennzahlenübersichten. Die Echtzeitansicht erhielt ebenfalls eine überarbeitete Oberfläche.
Im Bereich Sicherheit macht Umami 3.2.0 bestehende Anmeldesitzungen nach einer Passwortänderung automatisch ungültig. Die Software bereinigt sensible Daten in Protokollen, verbirgt interne Datenbankfehler gegenüber Clients und verschärft Zugriffsprüfungen für APIs und Freigabelinks. Außerdem schützt sie CSV-Exporte vor Formel-Injektionen und begrenzt die Größe von Batch-Anfragen auf 500 Elemente.
Darüber hinaus enthält das Release zahlreiche Detailverbesserungen. Tabellen lassen sich nun manuell zwischen Karten- und Tabellenansicht umschalten, zusätzliche Tabellen unterstützen Sortierung und breite Tabellen können horizontal scrollen. Der Tracker erhält neue Optionen für Single-Page-Anwendungen, unter anderem zur Unterdrückung automatischer Seitenaufrufe. Aktualisiert wurden außerdem zentrale Abhängigkeiten wie Next.js 16.2.6 und Prisma 7.8.0. Die Testinfrastruktur migriert von Cypress und Jest auf Playwright beziehungsweise Vitest.