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Pixel: KI-Uhren ziehen künftig aufs neue Smartphone mit um
von Benjamin Mamerow
19. Sep. 2026 |
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Pixel-Nutzer kennen das ewige Gebastel am Sperrbildschirm. Google schraubt schon länger an KI-generierten Uhren, damit die Anzeige der Uhrzeit nicht mehr nach Standard-Baukasten aussieht. Bisher fehlte vor allem ein handfester Hinweis darauf, was eigentlich mit den mühsam erstellten Zifferblättern passiert, sobald ein neues Smartphone auf dem Schreibtisch landet. Und nein: Das ist alles noch nicht live, wird noch getestet. Ihr braucht auf eurem Pixel also noch nicht anfangen zu suchen, wie ihr nun KI-generierte Uhrendesigns abrufen könnt.
Ein Fund im Code der aktuellen Android-Canary-Version 2609 zeigt: Wer Zeit in Prompts und Referenzbilder steckt, um sich eine persönliche Zifferblatt-Optik zu basteln, verliert diese Entwürfe beim Gerätewechsel nicht mehr. Google bindet die Kreationen an das Cloud-Backup. Die eigenen Uhren-Layouts wandern während der Ersteinrichtung direkt mit auf das nächste Pixel-Gerät.
Gleichzeitig wird die Verwaltung der Zifferblätter flexibler. Man muss nicht mehr jedes Mal bei null anfangen, wenn eine Farbe oder ein Detail nicht passt. Die neuen Menüpunkte erlauben das nachträgliche Bearbeiten bestehender Vorlagen, das Löschen ungenutzter Designs sowie das Generieren völlig neuer Varianten. Ein Feedback-System mit Daumen rauf oder runter ist ebenfalls hinterlegt, damit der Algorithmus kapiert, welcher Stil gefällt. Eine Zeile namens Presets taucht ebenfalls auf. Ob Google damit fertige Prompt-Vorlagen meint oder einfach die bisherigen Standarduhren ins Menü packt, bleibt vorerst offen.
Noch funktioniert die Bastelei in den Testversionen nicht reibungslos. Bis das Feature final auf den Handys landet, kann sich die Umsetzung im Detail ändern. Die Richtung steht aber fest: Der eigene Sperrbildschirm zieht künftig komplett mit um, ohne dass man nach dem Auspacken wieder von vorne anfangen muss.
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