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Spritpreise: Umweltbundesamt schlägt Hilfen zum Umstieg auf E-Mobilität vor
Während die Bundesregierung Entlastungen bei den Spritpreisen plant, schlägt das Umweltbundesamt Hilfen zu einem schnelleren Umstieg auf Elektromobilität vor.
Das Umweltbundesamt spricht sich angesichts der hohen Spritpreise für einen schnelleren Umstieg auf Elektromobilität aus. „Kurzfristige Maßnahmen wie ein Tankrabatt oder Steuerbefreiungen greifen zu kurz und sind teuer“, sagte Präsident Dirk Messner der Deutschen Presse-Agentur. „Nach dem Prinzip Gießkanne werden auch Haushalte gefördert, die sich ihre Mobilität trotz hoher Spritkosten leisten können.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Die konkreten Maßnahmen bleiben aber vorerst offen. Es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen.
Messner ist für gezielte Entlastungen über einen Direktauszahlungsmechanismus, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. „Zudem müssen wir an die Ursachen des Problems gehen – je schneller wir den Umstieg auf Elektromobilität voranbringen, desto besser.“ Dazu sollten zusätzliche staatliche Mittel in den Umstieg fließen. „Dabei muss der soziale Aspekt im Mittelpunkt stehen: Haushalte mit geringem Einkommen können sich ein E-Auto häufig nicht leisten“, so Messner. „Um den Übergang zur Elektromobilität zu verstärken, sollte die bestehende Kaufprämie ergänzt werden durch Instrumente wie zinsgünstige Kredite oder andere Finanzierungshilfen.“ So sinke die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen.
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