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heise+ | Vehicle to Grid: Wenn das E-Auto Geld verdient
Wir erklären, wie Vehicle to Grid funktioniert, welche Technik Sie benötigen und ob man schon jetzt damit loslegen kann.
Die Batterie eines E-Autos lässt sich nicht nur zum Fahren nutzen – mit Vehicle-to-Grid-Technik (V2G) speist sie die Energie auch zurück ins Netz. V2G-Dienstleister stabilisieren mit dieser Energie das Netz oder handeln damit am Strommarkt. Laut einer Analyse von E.ON erfüllten in Deutschland bereits Anfang 2025 über 225.000 Elektrofahrzeuge die Hardwarevoraussetzungen für bidirektionales Laden und somit auch für V2G. Dazu gehören unter anderem mehrere Volkswagen-ID- und Hyundai-IONIQ-Modelle.
Doch selbst wenn Batterie und Ladeelektronik den beidseitigen Energiefluss unterstützen, braucht man ein für V2G freigeschaltetes Fahrzeugmodell, eine geeignete bidirektionale Wallbox, einen intelligenten Stromzähler, ein Home Energy Management System (HEMS) und einen Vertrag mit einem V2G-Dienstleister. Dieser bindet das Fahrzeug in sein Energiemanagement ein, steuert die Ladevorgänge und vergütet die Einspeiser.
Beispiele für bereits verfügbare oder geplante V2G-Angebote sind E.ON mit BMW, Octopus Energy mit Ford, VW mit Elli – der Energiemarke des VW-Konzerns – sowie The Mobility House Energy mit Mercedes, Renault und Toyota. Von den erzielten Gewinnen behält der V2G-Dienstleister einen Teil für seinen Service ein, der Rest kommt dem Kunden zugute – etwa als stark reduzierte oder kostenlose Ladetarife, jährliche Auszahlungen oder Gutschriften auf die Stromrechnung.
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