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Energie - Wir erzeugen gemeinsam von Jahr zu Jahr mehr Solarstrom, doch das Plus kommt nur zum Teil im Netz an - ein Grund zum Feiern
Solarzellen gehören mittlerweile zum Stadtbild – was allerdings noch schwerer wiegt: in den Häusern hat sich beim Strom noch mehr getan.
(Bildquelle: Adobe Firefly, generative KI)
Solarstrom ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts hat sich abseits seines rasanten Wachstums allerdings insgeheim ein weiteres Muster eingestellt: Die Haushalte eilen voraus und das Netz bleibt zurück – ein voller Erfolg. Weshalb das so ist, erklären wir euch anhand von neuen Daten.
Sie kommen vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Die ermittelten Werte zeigen nämlich, dass wir alle massiv mithelfen, die Energiewende vom Reißbrett in die Realität zu hieven.
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Die neue Stromkrise: Energiewende & KI in Deutschland - Mit Robert Habeck und Dr. Stelzer (IFA 2025)
Das ISE schaute ins elektrische Herz einer bestimmten Art von Häusern: Gebäude, die eigenen Strom mittels Solarzellen produzieren. Eine Frage berührt zentral unsere Zukunft mit Grünstrom: Wofür nutzen wir die Elektrizität, nachdem sie ins Haus gelangt ist?
Die Antwort auf diese Frage hat sich nämlich laut ISE in den vergangenen Jahren drastisch verändert, und das verrät uns reichlich zum Umgang mit Energie und Finanzen der Bürger Deutschlands. In der Fachsprache ausgedrückt, untersuchte das Institut das Verhältnis von Eigenverbrauch und Netzeinspeisung.
Seit 2020 steigt zwar die durch Fotovoltaik erzeugte Strommenge steiler als jemals zuvor, aber der Anteil der Netzeinspeisung nimmt ab. Das heißt: Die Bürger haben nicht nur immer mehr eigenen Strom zur Verfügung, sondern nutzen ihn auch zunehmend selbst. 2023 gingen beispielsweise noch 87 Prozent ins Netz, 2024 nur noch 83 Prozent.
Vier Prozentpunkte in einem Jahr, das ist enorm – und das ISE vermutet eine Verstetigung der Entwicklung: Immer mehr Bürger-Solarstrom, aber zunehmende Teile davon bleiben zugleich im Erzeugerhaushalt.
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Der obige Zustand galt im Jahr 2009 noch als undenkbar. Denn damals bekam ein Haushalt für eine ins Netz gespeiste PV-Kilowattstunde mehr als er bezahlen musste, wenn er dieselbe Strommenge von den Stadtwerken bezog. Seitdem hat sich aber einiges verändert, weshalb das Verhalten der PV-Anlagenbesitzer nur der Marktlogik folge, so das ISE. Drei Aspekte bereiten dem steigenden Eigenverbrauch fruchtbaren Boden: