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PS5 vs. Xbox: Sonys Konsole dominiert bei AAA-Singleplayer-Verkäufen mit bis zu 80 Prozent
Neue Marktdaten zeigen einen massiven Vorsprung für die PlayStation. Bei klassischen Story-Blockbustern hat Microsoft aktuell das Nachsehen.
Das Verhältnis der Verkäufe von neuen Triple-A-Singleplayer-Spielen fällt derzeit laut Berichten deutlich zugunsten von PlayStation gegenüber Xbox aus. In einem neuen Bericht ist von einem Verhältnis von 80:20 die Rede.
Christopher Dring von The Game Business beruft sich dabei auf vertrauliche Verkaufsdaten. Bei Online-Multiplayer-Titeln falle der Vorsprung von Sony hingegen deutlich geringer aus.
Am Wochenende hatte Microsoft Berichten über eine Dominanz der PS5 bei den Vorbestellungen von GTA 6 widersprochen, nachdem IGN entsprechend berichtet hatte. Dabei stützte sich das Magazin auf die Klicks der eigenen Affiliate-Links.
Im Gespräch mit VGC hält Dring ein Verhältnis von 8:1 für "eher unwahrscheinlich", dennoch habe die PS5 bei neuen Titeln üblicherweise die Nase vorn.
"Das hängt natürlich stark vom jeweiligen Titel ab", erklärt Dring. "Aber wenn ihr euch ein AAA-Singleplayer-Spiel wie Resident Evil Requiem, Crimson Desert oder 007 First Light anschaut, landen im ersten Monat rund 75 bis 80 Prozent der Konsolen-Verkäufe auf der PlayStation."
Christopher Dring ist ein renommierter Branchenanalyst und langjähriger Leiter von GamesIndustry.biz (nun The Game Business). Seine Aussagen stützen sich in der Regel auf verifizierte GfK- und GSD-Datenbanken, was ihn zu einer der verlässlichsten Quellen für globale Verkaufszahlen macht.
Die Angaben stammen ihm zufolge aus verschiedenen privaten Quellen, wobei PC-Daten ausgeklammert sind: "Wie gesagt, es kommt aufs Spiel an. Ein Online-Shooter schlägt sich auf der Xbox oft richtig gut, vor allem wenn man die Hardware-Basis bedenkt. Und man darf nicht vergessen: Selbst 30 Prozent bei einem Millionenseller sind verdammt viele verkaufte Einheiten."
Wir wissen von offizieller Seite, dass Sony weltweit bereits über 93 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert hat, während Microsoft sich bei den Hardware-Zahlen bedeckt hält. Branchenkenner schätzen die Verkaufszahlen der Xbox-Series-Konsolen bis dato jedoch auf weniger als die Hälfte dieser Zahl.