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Resident Evil: Zach Greggers Film hat das beste Startwochenende der Reihe erzielt
Regisseur Zach Cregger feiert mit seiner schrägen Kino-Adaption den bisher erfolgreichsten Start der gesamten Reihe.
Der schräge neue Resident Evil-Film von Zach Cregger feiert riesige Erfolge und legt das erfolgreichste Startwochenende ab, das ein Film der Reihe je verzeichnen konnte.
Wie Deadline berichtet, spielte Creggers Resident Evil an seinem Eröffnungswochenende weltweit 108,3 Millionen Dollar (ca. 93 Millionen Pfund) ein. Das Gesamtergebnis teilt sich in 60 Millionen Dollar auf dem US-Markt und 48,3 Millionen Dollar international auf. Damit lässt die Adaption nicht nur Creggers Horror-Hit Weapons (70 Millionen Dollar) hinter sich, sondern übertrifft auch sämtliche bisherigen Resident Evil-Filme spielend. Nach dem phänomenalen Erfolg von Backrooms (118 Millionen Dollar) steht der Titel damit aktuell auf Platz zwei der erfolgreichsten Horrorfilm-Starts des Jahres.
Nebenbei bemerkt: Der erste Resident Evil-Film mit Milla Jovovich aus dem Jahr 2002 kam insgesamt auf ein Einspielergebnis von 102,9 Millionen Dollar – Creggers Verfilmung hat diesen Wert laut Deadline also jetzt schon geknackt. Das bisherige Gesamtergebnis von Resident Evil: The Final Chapter aus dem Jahr 2016 liegt bei etwa 312 Millionen Dollar, wovon wohl allein die Hälfte auf China entfällt.
Creggers humorvoller Ansatz für die Resident Evil-Reihe sorgte im Vorfeld für geteilte Meinungen. Er entschied sich bewusst gegen klassische Heldenfiguren und strich Rollen für Serien-Lieblinge wie Leon S. Kennedy oder die Redfield-Geschwister aus dem Skript. Stattdessen erzählt der Film eine geerdete Geschichte aus der Perspektive des medizinischen Lieferfahrers Bryan (gespielt von Austin Abrams), der sich durch einen denkbar schlechten Arbeitstag stolpert.
Ich habe mir Resident Evil am Wochenende angeschaut und bin wirklich begeistert. Der comedyhafte Ton verpasst der Reihe einen frischen Anstrich. Gerade dadurch treffen einen die überraschend verstörenden und schockierenden Momente umso unvorbereiteter – der Film bleibt schlicht unberechenbar.
Neben dem absurden Humor kommt der Horror keineswegs zu kurz. Gleichzeitig wirkt die Geschichte deutlich geerdeter und nahbarer: Wenn Bryan nervös mit Waffennachschub und Munition hantiert oder spontan Reaktionen herausplatzt, spiegelt das haargenau die Gedanken des Publikums wider.
Der Spieleentwickler Capcom arbeitet unterdessen an einem Remake des Klassikers Resident Evil Code: Veronica – kurz Resident Evil Veronica –, das im kommenden Jahr erscheinen soll.