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Vodafone und Ericsson testen Live-Übersetzung und Geräuschfilter direkt im Mobilfunknetz
von Carsten Knobloch
22. Sep. 2026 |
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Vodafone und der Netzwerkausrüster Ericsson haben in einem Testnetz neue KI-Funktionen erprobt, die direkt auf Netzebene greifen. Telefonate lassen sich dadurch in Echtzeit übersetzen und störender Umgebungslärm wird automatisch herausgefiltert, ohne dass auf dem Smartphone eine separate App laufen muss oder spezielle Hardware vorausgesetzt wird.
Im Testlauf dolmetschte das System Telefongespräche live zwischen Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch. Nach Angaben der Unternehmen greift die Übersetzung erst nach einer ausdrücklichen Aktivierung durch die Gesprächspartner. Ohne diese Freigabe sollen weder Gesprächsinhalte analysiert noch gespeichert werden. Neben der Sprachbarriere soll die Technik auch laute Geräuschkulissen an Bahnhöfen oder Flughäfen unterdrücken, um die Sprachverständlichkeit zu verbessern.
Technisch dockt das Ganze über Schnittstellen an Ericssons Kernnetz-Technologie und Vodafones KI-Plattform an. Der Probelauf läuft im Rahmen des gemeinsamen Projekts Core Network of the Future. Wann oder in welchem Umfang die Funktionen tatsächlich regulär für Kunden im Netz freigeschaltet werden, steht derzeit allerdings noch nicht fest.
Klingt natürlich erst einmal recht charmant, wobei man wirklich bedenken muss, dass das Ganze (nicht nur dieser konkrete Fall) in der Cloud geschieht, auch wenn natürlich von allen Herstellern gesagt wird, dass solche Daten sicher sind und direkt gelöscht werden
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