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Ruggedized-Laptop: DuraBook bringt Z14I-DX3 mit drei Bildschirmen
Mehr Bildschirmfläche auf dem freien Feld: DuraBooks robustes Z14I gibt es jetzt auch mit drei statt nur einem 14-Zoll-Bildschirm.
Auf der Computex zeigte DuraBook einen Prototyp des Z14I-DX3; nun wird das Drei-Bildschirm-Notebook tatsächlich verkauft.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Als ob wasser- und staubresistente Ruggedized-Notebooks an sich nicht schon speziell genug wären: Der taiwanische Hersteller DuraBook verkauft sein Flaggschiff Z14I jetzt in einer Variante, die gleich drei 14-Zoll-Bildschirme mitbringt. Einer davor steckt wie üblich im Deckel, während die beiden anderen jeweils links und rechts davon platziert werden. Zum Transport klappt man sie hinter den mittleren Bildschirm. Der Designgrundsatz „form follows function“ wird hier extrem ausgelegt: Das Gebilde sieht weder elegant aus noch ist es schlank – wohl aber robust.
Alle drei Touchscreens zeigen 1920 × 1200 Pixel (Seitenverhältnis 16:10) und leuchten mit bis 1200 cd/m². So hohe Helligkeiten schafft kaum ein anderer Notebookbildschirm: Selbst die besten ihrer Art strahlen in herkömmlichen Notebooks bestenfalls halb so hell.
Die Helligkeit ist direkt dem vorgesehenen Einsatzszenario geschuldet: Ruggedized-Notebooks sind nicht für den behaglichen Schreibtisch oder den hippen Kaffeeladen im Kiez gedacht, sondern für alle nur erdenklichen zivilen und militärischen Einsatzzwecke auf freiem Feld, wo der Nutzer sich die Umgebungsvariablen eben nicht frei aussuchen kann. Ergo muss ein Bildschirm auch in prallem Sonnenschein ablesbar sein. Und weil Bildschirmfläche nur durch noch mehr Bildschirmfläche zu ersetzen ist, gibt es im Z14I-DX3 jetzt dann eben gleich drei davon. Das freut mobile Einsatzzentralen im Katastrophenfall genauso wie Kommandostände, die den Einsatz von Drohnen koordinieren.
DuraBook hat sein Z14I grundsätzlich modular ausgelegt, versteht diese Modularität aber ganz anders als etwa Framework bei seinem Laptop: Es wird nicht nachträglich umgebaut oder aufgerüstet. Stattdessen stellt ein Kunde aus einem Portfolio an Optionen ein möglichst maßgeschneidertes Gerät für einen spezifischen Einsatzzweck zusammen. Der neue Dreifachbildschirm des DX3 ist dabei nur eine Option, wenn einem das normale Z14I nicht genügt. Als Z14I-HG gibt es das Gerät auch mit fest darunter gebauter Erweiterung, in der eine Nvidia-GPU schlummert, sodass man auch im Feld eine leistungsstarke KI-Workstation dabeihaben kann.
Weil just im militärischen Bereich betagte Schnittstellen wie etwa RS-232 oder VGA noch verbreitet sind und Plug&Play-fähige Stecker eher unerwünscht, bekommt man das Z14I wahlweise mit einem äußerst ungewöhnlich anmutenden Portreplikator an der Rückseite, wo sich Verbinder wasserdicht anschrauben lassen.
Wovon man sich verabschieden muss, ist aktuelle Hardware. Im Z14I arbeiten Prozessoren der ersten Core-Ultra-Serie alias Meteor Lake, die Intel schon Ende 2023 enthüllt hatte. Die HG-Workstation-Variante bietet dementsprechend auch „nur“ GPUs von damals, nämlich eine RTX 3500 Ada oder eine RTX 5000 Ada.
Das Z14I-DX3 ist laut DuraBook zeitnah bestellbar. Einen Startpreis nennt der Hersteller nicht, was zum Teil nachvollziehbar ist: Er hängt sowohl von der individuellen Ausstattung ab als auch davon, wie viel Gerät ein B2B-Kunde dann en bloc kauft. Je nach Konfiguration sind dann sicherlich auch fünfstellige Preisschilder machbar.