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Mageia 10 mit Linux-Kernel 6.18 und aktueller Desktop-Software
Die Mageia-Gemeinschaft hat Version 10 ihrer Linux-Distribution veröffentlicht. Rund drei Jahre nach dem Erscheinen der Version 9 des Mandriva-Nachfolgers.
Das freie Betriebssystem steht als Live- und Installationsabbild bereit und bietet mehrere Desktop-Umgebungen, darunter Plasma, Gnome, Xfce, Mate, LxQt und Cinnamon. Träger des Projekts ist die gemeinnützige Organisation Mageia.org.
Mit der neuen Version aktualisiert das Projekt zahlreiche Kernkomponenten. Mageia 10 setzt auf den Linux-Kernel 6.18, den Paketmanager RPM 4.20.1, Mesa 3D 26.0.8 sowie X.Org 21.1.23 und XWayland 24.1.12.
Als Standard-Arbeitsumgebung liefert Mageia 10 jetzt Plasma 6.5.5 aus. Die Desktop-Umgebung basiert auf Qt 6.10.0, den KDE Frameworks 6.22.0 und den KDE-Anwendungen 25.12.1. Bei Neuinstallationen startet Plasma standardmäßig unter Wayland. Wer stattdessen X11 nutzen möchte, kann die entsprechende Sitzung nachinstallieren. Bei einem Upgrade von Mageia 9 bleiben sowohl die Wayland- als auch die X11-Sitzung verfügbar.
Außerdem erhöht Mageia 10 die Mindestanforderungen für 32-Bit-Systeme. Prozessoren müssen nun den SSE2-Befehlssatz unterstützen. Im Zuge dieser Änderung verwendet das Projekt für die Installationsabbilder künftig die Architekturbezeichnung „i686“ anstelle von „i586“. Die Entwickler weisen zudem darauf hin, dass die Unterstützung für 32-Bit-Systeme aufgrund der Einstellung entsprechender Softwarepakete durch viele Projekte inzwischen deutlich eingeschränkter ausfällt als bei 64-Bit-Systemen.
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