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Tesla - Der US-Autobauer hat eine »Epidemie«: Organisierte Gangs, die Batterien stehlen
Organisierte Banden haben es gezielt auf Teslas Batterietransporte abgesehen - mit gefälschten Ausweisen und ausgenutzten Sicherheitslücken. (© sheilaf2002 via Adobe Stock)
Mindestens elf Mal seit Dezember 2025 wurden Transporter mit Tesla-Autobatterien und Heimspeichersystemen direkt von Laderampen der Gigafactory in Storey County im US-Bundesstaat Nevada gestohlen. Das geht aus Sheriff-Akten hervor, die das US-Magazin Wired per Antrag auf öffentliche Aktenherausgabe erhalten hat.
Drei Verdächtige wurden im Januar wegen des Verdachts auf einen der Diebstähle festgenommen und wegen Besitzes gestohlenen Eigentums im Verbrechensrang angeklagt. Die übrigen Fälle sind nach Wired-Recherchen weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen.
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Der erste dokumentierte Fall ereignete sich im demnach im vergangenen Dezember: Zwei Transporter mit Powerwall-3-Heimspeichersystemen im Gesamtwert von jeweils über 475.000 US-Dollar wurden laut den Berichten von einem »zweifelhaften Logistikunternehmen« von einem Tesla-Grundstück abtransportiert. Die leeren Wagen fanden Ermittler später rund 800 Kilometer (500 Meilen) entfernt in Südkalifornien wieder.
Im Januar kamen neun weitere gemeldete Diebstähle hinzu. Laut den Sheriff-Berichten waren weder der Sattelschlepper noch das beauftragte Transportunternehmen für zwischenstaatliche Fahrten lizenziert.
In der folgenden Woche wurden erneut zwei Transporter gestohlen – und dieses Mal auch mit aktiv bleibenden, werkseitig verbauten GPS-Trackern.
Beide Transporter wurden rasch mitsamt vollständigem Diebesgut gefunden. Einen davon holte Tesla selbst ab, den anderen versahen die Ermittler mit einem eigenen Tracker. Am 30. Januar setzte sich der gechipte Transporter in Bewegung.
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Was den Ermittlern rund um Detective Sam Hatley, der die aktuelle Lage als »Epidemie« bezeichnet, ebenfalls Sorgen bereitet, ist die Professionalität der Vorgehensweise.