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Drei Stunden gratis, dann zahlen: Meta schränkt lokales KI-Brillen-Feature ein
Meta kassiert jetzt für eine Funktion, die lokal auf KI-Brillen läuft. Wer sie weiter uneingeschränkt nutzen will, ist dennoch an ein zeitliches Limit gebunden.
Die Audioverstärkung von Metas Smart Glasses macht Gespräche in lauten Umgebungen verständlicher. Künftig ist sie nur noch drei Stunden kostenlos nutzbar.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Der Social-Media-Konzern Meta versieht die Audioverstärkung („Conversation Focus“) seiner Ray-Ban Smart Glasses ab sofort mit einer monatlichen Nutzungsbegrenzung. Die Funktion unterdrückt Umgebungsgeräusche und verstärkt gezielt die Stimme des Gesprächspartners, was in lauten Restaurants oder auf Veranstaltungen nützlich sein kann. Kostenlos soll sie nur noch drei Stunden pro Monat verfügbar sein. Danach brauchen Nutzer ein Meta One Premium-Abo, das in Deutschland knapp 20 Euro monatlich kostet und neben der erweiterten Brillennutzung auch höhere Kontingente für KI-generierte Bilder und Videos, einen „Nachdenken“-Modus für komplexe Anfragen sowie Extras in Instagram, Facebook und WhatsApp mitbringt. Doch selbst mit Abo ist die Nutzung auf maximal 15 Stunden gedeckelt.
Pikant: „Conversation Focus“ läuft gar nicht über Metas Server. Die gesamte Audioverarbeitung erledigen die Chips in der Brille selbst ohne Internetverbindung. Meta beschreibt sie selbst als Zusammenspiel aus gerichteter Mikrofontechnik (sogenanntes „Beamforming“, bei dem Schall gezielt in eine Richtung fokussiert wird), den offenen Lautsprechern der Brille und räumlicher Echtzeit-Audioverarbeitung.
Der von Meta für diese Einschränkung genutzte Begriff „Durchsatzratenbegrenzung“ stammt eigentlich aus der Servertechnik, wo er dazu dient, Kapazitäten vor Überlastung zu schützen. Bei einer Funktion, die ohne Internetverbindung auskommt, ergibt das keinen erkennbaren technischen Sinn. Warum die Begrenzung trotzdem kommt, erklärt Meta bislang nicht. Der Grund dürfte aber in den steigenden Kosten der KI-Entwicklung liegen und dem Versuch, diese über verschiedene Bezahlmodelle wieder reinzuholen.
https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz[Link auf https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz] ist teuer und ressourcenintensiv – das bekommt langsam auch der Konzern zu spüren. Meta schichtet derzeit massiv Kosten um. Im Mai strich der Konzern rund 8.000 Stellen – etwa jede zehnte Position –, um seine KI-Investitionen gegenzufinanzieren. Zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar will Meta in diesem Jahr ausgeben, vor allem für KI-Rechenzentren. Gleichzeitig hat der Konzern kürzlich drei Brillenmodelle unter eigener Marke herausgebracht, die ohne das Ray-Ban-Logo rund 100 Euro günstiger sind als die bisherigen Modelle und so zur weiteren Verbreitung der KI-Brillen beitragen sollen.
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