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Apple und EU sprechen weiter über Siri AI
Siri AI soll in der EU bekanntlich nicht zusammen mit iOS 27 und iPadOS 27 starten. Apple verweist dabei auf den Digital Markets Act, die EU sieht die Verantwortung wiederum klar bei Apple. Nun gibt es offenbar wieder Bewegung. Tim Cook soll laut Financial Times ein virtuelles Gespräch mit Henna Virkkunen geführt haben, der EU-Kommissarin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie.
Ein EU-Sprecher sprach von einem „konstruktiven Austausch“ zu gemeinsamen Themen, an denen weiter gearbeitet werde. Konkret soll es darum gegangen sein, wie Apple die neue Siri in Europa anbieten kann, ohne gegen die Wettbewerbsregeln der EU zu verstoßen und mögliche Strafen zu riskieren.
Apple hatte zuvor einen sogenannten Trusted System Agent vorgeschlagen, der anderen Assistenten Zugriff auf ähnliche Funktionen wie Siri AI ermöglichen sollte. Dazu wollte Apple eine Übergangsfrist von 18 Monaten, was die Kommission laut Apple abgelehnt habe.
Ob das Ganze rechtzeitig für einen EU-Start mit iOS 27 reicht, ist offen. Immerhin zeigt Cooks direkte Beteiligung, dass Apple an einer Lösung interessiert zu sein scheint, auch wenn beide Seiten öffentlich weiter ziemlich unterschiedlich auf die Sache blicken.
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